Google Forms erstellen – QR-Code – Auswertung

Mit Google Forms, auf Deutsch Google Formulare, kannst du Formulare und Umfragen direkt im Browser erstellen – ohne zusätzliche Software und ohne Programmierkenntnisse.

In diesem Ratgeber erfährst du, wie du ein Google Formular erstellst, welche Fragen sinnvoll sind, wie du eine Umfrage per QR-Code teilst und wie du die Antworten anschließend auswertest.

Google Forms erstellen

Google Formulare erstellen: Schnellstart

Wenn du direkt loslegen möchtest, kannst du eine einfache Umfrage in wenigen Schritten erstellen:

  1. Google Forms öffnen
  2. Neues leeres Formular oder Vorlage auswählen
  3. Titel und Beschreibung eingeben
  4. Fragen und Antwortmöglichkeiten erstellen
  5. Einstellungen für die Antworten festlegen
  6. Formular testen
  7. Umfrage veröffentlichen und teilen
  8. Antworten in Google Forms oder Google Sheets auswerten

Dein Formular wird online gespeichert. Google Forms lässt sich außerdem gemeinsam mit anderen Personen bearbeiten.

Was ist Google Forms?

Google Forms ist ein Online-Tool von Google, mit dem du Formulare, Umfragen und Quizze erstellen kannst.

Typische Einsatzmöglichkeiten sind:

  • Kundenumfragen
  • Kundenzufriedenheitsbefragungen
  • Mitarbeiterbefragungen
  • Marktumfragen
  • Produktfeedback
  • Feedback nach einem Kauf
  • Veranstaltungsanmeldungen
  • Bewerbungen und interne Abfragen
  • Gewinnspiele
  • einfache Kontaktformulare
  • Quizze

Der große Vorteil: Du brauchst keine spezielle Software und musst selbst keinen Code schreiben.

Ist Google Forms kostenlos?

Ja, Google Forms kannst du grundsätzlich kostenlos nutzen. Für die Erstellung und Verwaltung eines Formulars benötigst du ein Google-Konto.

Die Formulare werden online erstellt und in Google Drive gespeichert. Du kannst sie anschließend bearbeiten, testen und für andere Personen freigeben.

Wenn du direkt starten möchtest, kannst du Google Formulare im Browser öffnen.

Was brauche ich für eine Google-Forms-Umfrage?

Für eine einfache Umfrage benötigst du:

  • ein Google-Konto
  • einen Internetzugang
  • einen aktuellen Webbrowser
  • deine Fragen und Antwortmöglichkeiten

Eine zusätzliche Installation ist nicht erforderlich.


Google Formulare erstellen: Schritt für Schritt

1. Google Forms öffnen

Öffne Google Forms und melde dich mit deinem Google-Konto an.

Anschließend kannst du ein leeres Formular erstellen oder eine Vorlage auswählen. Vorlagen können dir den Einstieg erleichtern, wenn du beispielsweise eine Veranstaltung, eine Befragung oder eine andere häufige Formularart erstellen möchtest.

2. Titel für die Umfrage festlegen

Gib deinem Formular einen eindeutigen Titel.

Zum Beispiel:

  • Kundenzufriedenheit 2026
  • Kundenumfrage zu unserem Onlineshop
  • Mitarbeiterbefragung
  • Feedback zur Veranstaltung
  • Umfrage zur Produktentwicklung

Der Titel sollte möglichst schnell erkennen lassen, worum es in der Umfrage geht.

3. Beschreibung hinzufügen

Unter dem Titel kannst du eine kurze Beschreibung ergänzen.

Erkläre deinen Teilnehmern beispielsweise:

  • warum du die Umfrage durchführst
  • wie lange die Teilnahme ungefähr dauert
  • ob du personenbezogene Daten erhebst
  • wie die Antworten verwendet werden

Eine kurze Einleitung kann etwa so aussehen:

Deine Meinung hilft uns, unseren Onlineshop weiterzuentwickeln. Die Umfrage dauert etwa drei Minuten. Vielen Dank für dein Feedback!

Je transparenter du erklärst, was die Teilnehmer erwartet, desto leichter fällt ihnen die Teilnahme.

Welche Fragetypen gibt es bei Google Forms?

Google Forms bietet verschiedene Frage- und Antwortformate. Dazu gehören unter anderem Kurzantwort, Absatz, Multiple Choice, Kontrollkästchen, Dropdown, lineare Skala sowie Datum und Uhrzeit.

Welcher Fragetyp sinnvoll ist, hängt davon ab, welche Information du später auswerten möchtest.

Kurzantwort

Mit Kurzantwort können Teilnehmer kurze Texte eingeben.

Beispiele:

  • Wie heißt du?
  • In welcher Stadt wohnst du?
  • Welche Produktkategorie interessiert dich?

Der Fragetyp eignet sich vor allem für kurze Angaben.

Absatz

Wenn du ausführlichere Antworten möchtest, kannst du den Fragetyp Absatz verwenden.

Zum Beispiel:

Was können wir an unserem Service verbessern?

Diese Form eignet sich besonders für offenes Kundenfeedback und Verbesserungsvorschläge.

Multiple Choice

Bei Multiple Choice kann eine Antwort ausgewählt werden.

Beispiel:

Wie zufrieden bist du mit unserem Service?

  • Sehr zufrieden
  • Zufrieden
  • Neutral
  • Unzufrieden
  • Sehr unzufrieden

Multiple Choice eignet sich besonders für klar definierte Antwortmöglichkeiten.

Kontrollkästchen

Mit Kontrollkästchen können Teilnehmer mehrere Antworten auswählen.

Beispiel:

Welche Funktionen unseres Shops nutzt du?

  • Produktsuche
  • Wunschliste
  • Newsletter
  • Kundenkonto
  • Produktbewertungen

Dieser Fragetyp ist sinnvoll, wenn mehrere Antworten gleichzeitig zutreffen können.

Dropdown

Ein Dropdown-Menü ist praktisch, wenn du viele Auswahlmöglichkeiten hast und das Formular trotzdem übersichtlich bleiben soll.

Du kannst damit beispielsweise nach einem Bundesland, einer Produktkategorie oder einer anderen Kategorie fragen.

Lineare Skala

Mit einer linearen Skala kannst du Bewertungen standardisiert erfassen.

Beispiel:

Wie zufrieden bist du mit unserem Kundenservice?

1 = sehr unzufrieden
5 = sehr zufrieden

Solche Bewertungsskalen eignen sich besonders für Kunden- und Mitarbeiterbefragungen.


Wie viele Fragen sollte eine Google-Umfrage haben?

Eine gute Umfrage sollte so kurz wie möglich und so umfangreich wie nötig sein.

Bei einer einfachen Kundenbefragung können beispielsweise 5 bis 10 gut ausgewählte Fragen ausreichen. Entscheidend ist aber nicht die genaue Anzahl, sondern ob jede Frage einen konkreten Zweck erfüllt.

Vermeide Fragen, deren Antworten du später gar nicht benötigst.

Eine mögliche Kundenumfrage könnte so aufgebaut sein:

  1. Wie zufrieden bist du insgesamt?
  2. Wie bewertest du die Produktqualität?
  3. Wie bewertest du unseren Kundenservice?
  4. Was hat dir besonders gut gefallen?
  5. Was können wir verbessern?
  6. Würdest du uns weiterempfehlen?

So kombinierst du messbare Bewertungen mit offenem Feedback.

Pflichtfragen bei Google Forms richtig einsetzen

Mit der Einstellung „Erforderlich“ kannst du festlegen, dass eine Frage beantwortet werden muss.

Nutze Pflichtfragen vor allem dann, wenn die jeweilige Information für deine Auswertung tatsächlich notwendig ist.

Zu viele verpflichtende Angaben können die Teilnahme unnötig erschweren. Überlege deshalb bei jeder Frage:

Brauche ich diese Antwort wirklich?

Wenn nicht, kannst du die Frage häufig freiwillig lassen.

Google Formulare gestalten und personalisieren

Google Forms bietet verschiedene Möglichkeiten, das Erscheinungsbild deines Formulars anzupassen.

Du kannst unter anderem:

  • Farben verändern
  • ein Headerbild hinzufügen
  • Bilder verwenden
  • Videos integrieren
  • Schriftarten anpassen
  • Fragen auf mehrere Abschnitte verteilen

Für Unternehmen kann es sinnvoll sein, Farben und Headerbild an das eigene Corporate Design anzupassen.

Die Gestaltung sollte allerdings nicht zulasten der Übersichtlichkeit gehen. Bei einer Umfrage steht weiterhin die einfache Beantwortung im Mittelpunkt.

Google Forms mit Verzweigungen erstellen

Du kannst in Google Forms abhängig von einer Antwort unterschiedliche Abschnitte anzeigen.

Ein einfaches Beispiel:

Bist du bereits Kunde bei uns?

  • Ja
  • Nein

Kunden kannst du anschließend beispielsweise zu Fragen über ihre bisherigen Erfahrungen weiterleiten. Interessenten können dagegen einen anderen Abschnitt angezeigt bekommen.

Diese Funktion eignet sich besonders für umfangreichere Umfragen, bei denen nicht jeder Teilnehmer dieselben Fragen beantworten soll.


Kann man Google Forms anonym erstellen?

Ja, du kannst eine Umfrage so gestalten, dass du beispielsweise keine Namen oder E-Mail-Adressen abfragst. Ob eine Befragung tatsächlich anonym ist, hängt aber von den erhobenen Daten und deinen Einstellungen ab.

Wenn du eine möglichst datensparsame Umfrage erstellen möchtest, solltest du nur Informationen abfragen, die du tatsächlich benötigst.

Bei sensiblen Befragungen solltest du außerdem transparent erklären:

  • welche Daten erhoben werden
  • warum du sie erhebst
  • wer Zugriff auf die Antworten hat
  • wie lange die Daten gespeichert werden

Bei geschäftlich genutzten Umfragen können insbesondere datenschutzrechtliche Anforderungen relevant sein.

Wichtig: Eine Umfrage ist nicht automatisch anonym, nur weil du nicht nach dem Namen fragst. Auch andere Informationen können unter bestimmten Umständen einen Rückschluss auf eine Person ermöglichen.

Google Forms teilen: So verschickst du deine Umfrage

Wenn dein Formular fertig ist, kannst du es für Teilnehmer freigeben und über verschiedene Kanäle verbreiten.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Link
  • E-Mail
  • Social Media
  • Newsletter
  • Messenger
  • Kundenportal
  • Website

Welcher Weg am besten funktioniert, hängt von deiner Zielgruppe ab.

Der einfachste Weg ist ein direkter Link zu deinem Formular.

Du kannst ihn beispielsweise per E-Mail oder Messenger verschicken oder in einen Newsletter integrieren.

Bei Kundenbefragungen kannst du den Link auch direkt nach einem Kauf oder einer Beratung bereitstellen.

Google Formulare auf der Website einbinden

Du kannst ein Google Formular auch direkt auf deiner Website einbinden.

Dafür stellt Google einen HTML-Einbettungscode bereit. Besucher können die Umfrage dann direkt auf deiner Website ausfüllen.

Das kann beispielsweise für folgende Anwendungen sinnvoll sein:

  • Feedbackformulare
  • Kundenumfragen
  • Veranstaltungsanmeldungen
  • Produktumfragen
  • einfache Kontaktformulare

Google Forms per QR-Code teilen

Ein QR-Code für deine Google-Umfrage ist besonders praktisch, wenn du Teilnehmer offline erreichen möchtest.

Der QR-Code kann beispielsweise auf:

  • Flyern
  • Plakaten
  • Visitenkarten
  • Verpackungen
  • Speisekarten
  • Veranstaltungsmaterial
  • Messeständen

platziert werden.

Der Teilnehmer scannt den QR-Code mit seinem Smartphone und gelangt direkt zum Formular.

Gerade für Restaurants, Geschäfte, Veranstaltungen oder Messen kann diese Möglichkeit interessant sein, weil du den digitalen Fragebogen mit einem physischen Kontaktpunkt verbindest.

Google Forms testen: Das solltest du vor dem Versand prüfen

Bevor du deine Umfrage veröffentlichst, solltest du sie selbst vollständig testen.

Achte insbesondere auf folgende Punkte:

  • Sind alle Fragen verständlich?
  • Funktionieren die Antwortmöglichkeiten?
  • Sind Pflichtfragen korrekt eingestellt?
  • Funktionieren die Verzweigungen?
  • Ist das Formular auf dem Smartphone gut nutzbar?
  • Werden die Antworten korrekt gespeichert?
  • Ist die Abschlussnachricht passend?

Nutze die Vorschau und fülle das Formular einmal selbst aus.

Noch besser ist ein Test durch eine zweite Person. Dabei fallen häufig Formulierungen auf, die für dich selbst zwar verständlich, für andere Teilnehmer aber unklar sind.


Google Forms Antworten auswerten

Nach dem Start deiner Umfrage findest du die Ergebnisse im Bereich „Antworten“.

Dort kannst du dir die gesammelten Antworten ansehen und die Ergebnisse zusammenfassen lassen. Einzelne Antworten lassen sich ebenfalls betrachten.

Interessant ist beispielsweise:

  • Wie viele Teilnehmer sind zufrieden?
  • Welche Antwort wurde am häufigsten ausgewählt?
  • Welche Produkte werden besonders häufig genannt?
  • Welche Probleme treten wiederholt auf?
  • Welche Verbesserungsvorschläge gibt es?

Für umfangreichere Auswertungen kannst du Google Forms mit Google Sheets verbinden.

Google Forms mit Google Sheets verbinden

Google Forms kann Antworten direkt in einer Google-Tabelle speichern.

Das ist besonders hilfreich, wenn du viele Antworten gesammelt hast und die Daten anschließend genauer analysieren möchtest.

In Google Sheets kannst du die Ergebnisse beispielsweise:

  • filtern
  • sortieren
  • gruppieren
  • berechnen
  • vergleichen
  • grafisch darstellen

Außerdem kannst du Antworten als CSV-Datei herunterladen und anschließend beispielsweise in Excel weiterverarbeiten.


5 Tipps für bessere Umfrageergebnisse

Ein technisch funktionierendes Formular garantiert noch keine guten Ergebnisse. Entscheidend ist vor allem, wie du deine Fragen formulierst.

1. Stelle konkrete Fragen

Vermeide möglichst allgemeine Fragen wie:

„Was denkst du über uns?“

Besser ist eine konkrete Frage:

„Wie zufrieden bist du mit der Lieferzeit?“

Je genauer die Frage formuliert ist, desto leichter lassen sich die Antworten später auswerten.

2. Vermeide Doppelfragen

Eine Frage sollte möglichst nur einen Sachverhalt behandeln.

Ungünstig:

„Wie zufrieden bist du mit unserem Preis und unserem Kundenservice?“

Besser:

  • Wie zufrieden bist du mit unserem Preis?
  • Wie zufrieden bist du mit unserem Kundenservice?

So kannst du beide Bereiche getrennt bewerten.

3. Formuliere neutral

Deine Frage sollte die Antwort möglichst nicht vorwegnehmen.

Ungünstig:

„Wie zufrieden bist du mit unserem hervorragenden Kundenservice?“

Besser:

„Wie zufrieden bist du mit unserem Kundenservice?“

4. Halte die Umfrage kurz

Teilnehmer sollten möglichst schnell erkennen können, wie viel Zeit die Befragung in Anspruch nimmt.

Wenn eine umfangreiche Befragung notwendig ist, kannst du sie sinnvoll in mehrere Abschnitte aufteilen.

5. Plane die spätere Auswertung bereits beim Erstellen

Überlege schon vor dem Erstellen:

Welche Entscheidung möchte ich mit den Ergebnissen treffen?

Diese Frage hilft dir dabei, unnötige Fragen zu vermeiden und die Umfrage auf ein konkretes Ziel auszurichten.


Google Forms für Unternehmen: Wofür eignet sich das Tool?

Für Unternehmen kann Google Forms eine unkomplizierte Möglichkeit sein, Informationen von Kunden, Mitarbeitern oder Interessenten zu sammeln.

Kundenfeedback

Nach einem Kauf, einer Beratung oder einer Dienstleistung kannst du beispielsweise die Kundenzufriedenheit abfragen.

Mitarbeiterbefragungen

Auch für interne Befragungen kann Google Forms eingesetzt werden – beispielsweise für Feedback zu Arbeitsabläufen oder Verbesserungsvorschläge.

Bei sensiblen Mitarbeiterbefragungen solltest du allerdings besonders sorgfältig mit Datenschutz und Anonymität umgehen.

Produktumfragen

Vor der Entwicklung oder Einführung eines Produkts kannst du potenzielle Kunden nach Wünschen und Erwartungen fragen.

Veranstaltungsanmeldungen

Für kleinere Veranstaltungen kannst du Google Forms zur Erfassung von Teilnehmern und weiteren benötigten Informationen verwenden.


Google Forms oder professionelle Umfragesoftware?

Google Forms ist vor allem dann interessant, wenn du schnell und unkompliziert eine kostenlose Online-Umfrage erstellen möchtest.

Für einfache Anwendungen bietet das Tool viele Funktionen:

  • verschiedene Fragetypen
  • einfache Gestaltung
  • Verzweigungen
  • Teilen per Link
  • Website-Einbettung
  • Google-Sheets-Anbindung
  • einfache Auswertung

Spezialisierte Umfragetools können dagegen sinnvoller sein, wenn du sehr umfangreiche Auswertungen, komplexe Automatisierungen, besondere Designs oder professionelle Panel-Funktionen benötigst.

Für einfache Kundenumfragen, Feedbackformulare und interne Befragungen reicht Google Forms jedoch häufig aus.

Google Forms: Vorteile und Nachteile

Vorteile

  • kostenlos nutzbar
  • einfache Bedienung
  • keine Installation notwendig
  • verschiedene Fragetypen
  • automatische Speicherung
  • gemeinsame Bearbeitung
  • Google-Sheets-Anbindung
  • Verteilung per Link
  • Einbettung auf Websites
  • direkte Auswertung der Antworten

Nachteile

  • Gestaltungsmöglichkeiten sind begrenzter als bei spezialisierten Tools
  • für sehr komplexe Umfragen teilweise weniger geeignet
  • Google-Konto für die Erstellung erforderlich
  • Datenschutz muss bei personenbezogenen Daten berücksichtigt werden
  • spezialisierte Software kann umfangreichere Analyse- und Automatisierungsfunktionen bieten

Häufige Fehler bei Google-Forms-Umfragen

Auch mit einem kostenlosen Tool kannst du professionelle Umfragen erstellen. Einige typische Fehler solltest du trotzdem vermeiden.

Zu viele Fragen

Wenn eine Befragung unnötig lang ist, kann die Teilnahmebereitschaft sinken.

Unklare Fragen

Teilnehmer sollten eindeutig verstehen, was du mit einer Frage wissen möchtest.

Zu viele Pflichtfelder

Mach nur Angaben verpflichtend, die du wirklich benötigst.

Fehlende Antwortmöglichkeiten

Prüfe bei Auswahlfragen, ob Optionen wie „Sonstiges“ oder „Keine Angabe“ sinnvoll sind.

Keine mobile Prüfung

Teste dein Formular unbedingt auf einem Smartphone. Viele Teilnehmer werden eine Umfrage mobil öffnen.

Keine geplante Auswertung

Überlege bereits vor dem Start, wie du die Antworten später verwenden möchtest. So stellst du sicher, dass du tatsächlich die Informationen abfragst, die du brauchst.


FAQ: Google Formulare erstellen

Brauche ich ein Google-Konto, um Google Forms zu verwenden?

Ja, zum Erstellen und Bearbeiten von Formularen brauchst du ein Google-Konto (privat oder Google Workspace). Personen, die dein Formular ausfüllen, benötigen dagegen kein Google-Konto – es sei denn, du schränkst das in den Einstellungen ein.

Ist Google Forms wirklich kostenlos oder gibt es versteckte Kosten?

Die Basisversion von Google Forms ist komplett kostenlos und enthält alle wichtigen Funktionen wie unbegrenzte Fragen, Antwortauswertung und Export nach Google Tabellen. Kosten fallen nur an, wenn du zusätzliche Tools oder Add-ons von Drittanbietern einbindest – nicht für Google Forms selbst.

Welche Fragetypen stehen dir in Google Forms zur Verfügung?

Du kannst aus mehreren Fragetypen wählen: Kurzantwort, Absatz, Multiple Choice, Checkboxen, Dropdown, Datei-Upload, Datum, Uhrzeit und Bewertung (Sterne/Linear). So passt du das Formular flexibel an deine Bedürfnisse an.

Wie aktiviere ich die Option „Erforderlich“ für Pflichtfragen?

Öffne eine Frage und schalte unten rechts den Schalter „Erforderlich“ ein. Dann müssen Nutzer diese Frage beantworten, bevor sie das Formular absenden können.

Wie stelle ich die Reihenfolge der Fragen ein (fix oder zufällig)?

Die Standardreihenfolge ist fix – so wie du die Fragen anordnest. Wenn du die Antwortreihenfolge bei Multiple Choice zufällig mischen willst, klicke bei der Frage auf die drei Punkte → „Optionen mischen“. Eine globale Zufallsreihenfolge aller Fragen bietet Google Forms nicht.

Wie richte ich ein Quiz mit automatischer Bewertung ein?

  1. Öffne dein Formular und klicke oben auf „Einstellungen“.
  2. Aktiviere „Zum Quiz machen“.
  3. Gehe zurück zu den Fragen, klicke bei jeder Frage auf „Antwortschlüssel“, wähle die richtige Antwort und vergebe Punkte.
  4. Unter „Einstellungen“ → „Noten freigeben“ legst du fest, ob Teilnehmer ihr Ergebnis sofort oder später sehen.

Wie begrenze ich die Anzahl der Antworten pro Nutzer?

Google Forms hat keine direkte Funktion, um die Gesamtzahl der Antworten zu limitieren. Du kannst aber unter „Einstellungen“ → „Allgemein“ die Option „Maximal 1 Antwort“ aktivieren, wenn Nutzer sich anmelden müssen. Für strengere Limits brauchst du Add-ons oder alternative Tools.

Wie teile ich den Formular (Link, E-Mail, Einbetten, QR-Code)?

Klicke oben rechts auf „Senden“. Dort kannst du:

  • Empfänger per E-Mail einladen,
  • den Link kopieren (optional kürzen),
  • den HTML-Code zum Einbetten auf Websites kopieren,
  • oder über das QR-Code-Symbol einen QR-Code generieren.

Können auch Personen ohne Google-Konto dein Formular ausfüllen?

Ja, standardmäßig können alle Personen mit dem Link dein Formular ausfüllen, auch ohne Google-Konto. Nur wenn du unter „Einstellungen“ bestimmte Einschränkungen aktivierst (z. B. „Nur Nutzer in deiner Organisation“), wird der Zugriff beschränkt.

Wo sehe ich die eingegangenen Antworten?

Klicke im Formular oben auf den Reiter „Antworten“. Dort hast du drei Ansichten: Zusammenfassung, Frage und Einzelansicht. Über das grüne Tabellen-Symbol erstellst du eine verknüpfte Google Tabelle, in der alle Antworten automatisch gesammelt werden.

Was passiert mit den Daten – wo werden sie gespeichert und wie sicher sind sie?

Alle Antworten werden in deinem Google-Konto gespeichert – entweder direkt im Formular-Tab oder in einer verknüpften Google Tabelle. Die Daten unterliegen den Google-Datenschutzrichtlinien. Für sensible Daten solltest du zusätzliche Hinweise zur Datennutzung ins Formular aufnehmen.

Welche praktischen Tipps machen Google-Formulare professioneller?

  • Nutze Abschnitte, um lange Formulare zu gliedern.
  • Füge ein Logo oder Titelbild hinzu (über das Palette-Symbol).
  • Schreibe klare, kurze Fragen und vermeide Doppelungen.
  • Teste das Formular vorher über die Vorschau (Auge-Symbol).

Wie nutze ich bedingte Logik für verzweigte Fragenabläufe?

Erstelle zunächst mehrere Abschnitte. Bei einer Multiple-Choice-Frage klickst du auf die drei Punkte → „Zu Abschnitt springen je nach Antwort“. Dann bestimmst du pro Antwortoption, welcher Abschnitt als Nächstes angezeigt wird.

Welche Add-ons oder Erweiterungen lohnen sich für Google Forms?

Beliebte Add-ons sind z. B. „Form Limiter“ (Antworten begrenzen), „Email Notifications“ (erweiterte Benachrichtigungen) oder „Choice Eliminator“ (Antwortoptionen nach Auswahl ausblenden). Du findest sie über die drei Punkte oben rechts → „Add-ons installieren“.

Wann sind Alternativen wie Jotform oder Typeform sinnvoller als Google Forms?

Alternativen lohnen sich, wenn du komplexere Designs, Zahlungsfunktionen, detaillierte Logik oder White-Label-Branding brauchst. Google Forms ist ideal für schnelle, kostenlose Standardformulare; Jotform/Typeform bieten mehr Design- und Funktionsumfang gegen Gebühr.