Webinare sind längst ein fester Bestandteil von Marketing, Vertrieb, Kundenberatung, Schulungen und Online-Events. Doch welche Webinar-Software ist die richtige?
In diesem Vergleich zeigen wir dir die beste Webinar-Software für unterschiedliche Anwendungsfälle. Du erfährst, welche Funktionen wirklich wichtig sind, worauf du bei Kosten und Datenschutz achten solltest und welches Webinar-Tool zu deinem Unternehmen passt.

Webinar-Software im Überblick
| Webinar-Software | Besonders geeignet für | Stärken |
|---|---|---|
| Zoom Webinars | Große Webinare und Events | Skalierbarkeit, Zuverlässigkeit, Moderation |
| Livestorm | Marketing und Online-Events | Browser-Nutzung, Automatisierung, Analytics |
| ClickMeeting | Unternehmen und Schulungen | Interaktion, Branding, Webinar-Funktionen |
| Zoho Webinar | Unternehmen im Zoho-Ökosystem | CRM-Integration, Automatisierung |
| GoTo Webinar | Business-Webinare | Reporting, Registrierung, Follow-ups |
| Demio | Marketing und Leadgenerierung | Benutzerfreundlichkeit, Automatisierung |
| Webex | Enterprise und Sicherheit | Sicherheit, Verwaltung, Skalierbarkeit |
| Microsoft Teams | Unternehmen mit Microsoft 365 | Integration in Microsoft 365 |
Wichtig: Teilnehmerlimits, Funktionen und Preise unterscheiden sich je nach Tarif und können sich ändern. Prüfe deshalb vor dem Kauf immer den aktuellen Tarif des jeweiligen Anbieters.
Die besten Webinar-Tools im Vergleich
1. Zoom Webinars
Zoom Webinars eignet sich vor allem für Unternehmen, die zuverlässige Online-Events mit größeren Teilnehmerzahlen durchführen möchten.
Die Plattform bietet umfangreiche Funktionen für Moderatoren und Hosts. Dazu gehören unter anderem Teilnehmerverwaltung, Chat, Q&A, Umfragen, Aufzeichnungen und verschiedene Rollen.
Stärken:
- etablierte Videokonferenzplattform
- für größere Veranstaltungen geeignet
- umfangreiche Moderationsfunktionen
- gute Integration in bestehende Zoom-Umgebungen
- vertraute Benutzeroberfläche für viele Teilnehmer
Ideal für: große Webinare, Kundenveranstaltungen, Präsentationen und virtuelle Events.
2. Livestorm
Livestorm richtet sich stark an Unternehmen, die Webinare als Teil ihrer Marketing- und Vertriebsprozesse einsetzen möchten.
Die Plattform läuft browserbasiert und legt einen Schwerpunkt auf Registrierung, Automatisierung, Interaktion und Auswertung.
Stärken:
- keine klassische Softwareinstallation erforderlich
- Webinar- und Meeting-Funktionen
- Registrierung und Teilnehmermanagement
- Umfragen, Chat und Q&A
- Automatisierung
- Integrationen mit Marketing- und Business-Tools
Ideal für: Marketingteams, SaaS-Unternehmen, Online-Events und Leadgenerierung.
3. ClickMeeting
ClickMeeting ist eine Webinar-Plattform mit einem breiten Funktionsumfang für Unternehmen, Schulungen und Online-Veranstaltungen.
Neben klassischen Webinar-Funktionen bietet die Plattform Möglichkeiten für Branding, Interaktion und Aufzeichnungen.
Stärken:
- umfangreiche Webinar-Funktionen
- Umfragen und Q&A
- Aufzeichnungen
- Branding
- virtuelle Events und Schulungen
- browserbasierte Teilnahme
Ideal für: Unternehmen, Trainings, Workshops und professionelle Online-Events.
4. Zoho Webinar
Zoho Webinar ist besonders interessant für Unternehmen, die bereits Produkte aus dem Zoho-Ökosystem einsetzen.
Webinare lassen sich dadurch stärker mit CRM-, Marketing- und Vertriebsprozessen verbinden.
Stärken:
- Integration in das Zoho-Ökosystem
- Registrierung und Teilnehmerverwaltung
- Umfragen und Q&A
- E-Mail-Automatisierung
- Reporting
- Marketing- und CRM-Anbindung
Ideal für: Unternehmen, die bereits Zoho CRM oder andere Zoho-Produkte einsetzen.
5. GoTo Webinar
GoTo Webinar ist auf professionelle Webinare und Online-Veranstaltungen ausgerichtet.
Ein Schwerpunkt liegt auf Teilnehmermanagement, Reporting und Follow-up-Prozessen. Dadurch eignet sich die Plattform besonders für Unternehmen, die regelmäßig Webinare durchführen.
Stärken:
- Fokus auf Webinare
- Teilnehmermanagement
- Analytics und Reporting
- Registrierung
- automatisierte Kommunikation
- Aufzeichnungen
Ideal für: Business-Webinare, Marketing, Vertrieb und regelmäßige Online-Veranstaltungen.
6. Demio
Demio richtet sich vor allem an Marketing- und Vertriebsteams, die Webinare möglichst einfach erstellen und automatisieren möchten.
Die Plattform legt Wert auf eine übersichtliche Benutzeroberfläche und Marketingfunktionen.
Stärken:
- einfache Bedienung
- browserbasierte Teilnahme
- Branding
- automatisierte Webinar-Abläufe
- Registrierung
- Chat und Interaktion
- Marketing-Funktionen
Ideal für: Online-Marketing, Leadgenerierung und kleinere bis mittlere Unternehmen.
7. Webex
Webex ist besonders für Unternehmen interessant, die Wert auf Sicherheit, Administration und Enterprise-Funktionen legen.
Neben Meetings bietet das Webex-Ökosystem Lösungen für größere virtuelle Veranstaltungen und hybride Events.
Stärken:
- Enterprise-Funktionen
- umfangreiche Administration
- Sicherheitsfunktionen
- virtuelle Events
- internationale Nutzung
- Integration in Unternehmensumgebungen
Ideal für: größere Unternehmen, internationale Veranstaltungen und Organisationen mit hohen Anforderungen an Sicherheit und Administration.
8. Microsoft Teams
Für Unternehmen, die bereits Microsoft 365 einsetzen, kann Microsoft Teams eine naheliegende Lösung sein.
Die Plattform verbindet Kommunikation, Meetings, Zusammenarbeit und – je nach Lizenz und Konfiguration – Webinar- beziehungsweise Event-Funktionen.
Stärken:
- Integration in Microsoft 365
- Outlook- und Kalender-Anbindung
- Zusammenarbeit in Teams
- bekannte Umgebung für viele Unternehmen
- zentrale Benutzerverwaltung
Ideal für: Unternehmen, die Microsoft 365 bereits einsetzen und keine separate Webinar-Plattform benötigen.
Welche Webinar-Software ist die beste?
Die Antwort hängt von deinem konkreten Anwendungsfall ab.
| Anforderung | Geeignete Lösung |
|---|---|
| Große Online-Veranstaltungen | Zoom Webinars |
| Marketing und Leadgenerierung | Demio / Livestorm |
| Professionelle Business-Webinare | GoTo Webinar |
| Schulungen und Workshops | ClickMeeting |
| Zoho-Ökosystem | Zoho Webinar |
| Enterprise und Sicherheit | Webex |
| Microsoft-365-Umgebung | Microsoft Teams |
| Einfache browserbasierte Webinare | Livestorm / Demio |
Unser Tipp: Entscheide dich nicht nur nach dem Preis. Prüfe zunächst Teilnehmerzahl, benötigte Funktionen, Integrationen, Datenschutz und Automatisierung.
Worauf solltest du bei Webinar-Software achten?
1. Teilnehmerzahl und Skalierbarkeit
Die maximale Teilnehmerzahl ist eines der wichtigsten Kriterien.
Ein kleines internes Training benötigt eine andere Lösung als ein Marketing-Webinar mit mehreren hundert oder tausend Zuschauern.
Achte deshalb auf:
- maximale Teilnehmerzahl
- Anzahl der Moderatoren
- Anzahl paralleler Veranstaltungen
- Event-Dauer
- mögliche Zusatzkosten für größere Events
Plane außerdem etwas Spielraum ein. Wenn deine Webinare wachsen, sollte die Software nicht sofort an technische oder tarifliche Grenzen stoßen.
2. Interaktion und Engagement
Ein gutes Webinar ist keine reine Online-Präsentation.
Teilnehmer sollten Fragen stellen und möglichst aktiv eingebunden werden können.
Wichtige Funktionen sind:
- Live-Chat
- Q&A
- Umfragen
- Reaktionen
- Handheben
- Bildschirmfreigabe
- Teilnehmeraktivierung
- Breakout-Räume
- Whiteboards
Für Schulungen und Workshops sind Interaktionsmöglichkeiten besonders wichtig.
Webinar-Aufzeichnung und On-Demand
Die Aufzeichnung ist ein wichtiger Bestandteil moderner Webinar-Strategien.
Ein aufgezeichnetes Webinar kann anschließend beispielsweise:
- als Replay angeboten werden
- für On-Demand-Webinare verwendet werden
- in kleinere Videos aufgeteilt werden
- als Schulungsmaterial dienen
- für Content-Marketing genutzt werden
Dadurch wird aus einem einmaligen Live-Event ein wiederverwendbarer Content-Baustein.
Prüfe deshalb:
- maximale Aufzeichnungsdauer
- Speicherplatz
- automatische Aufzeichnung
- Bearbeitungsmöglichkeiten
- Download-Funktion
- Zugriffsschutz
- On-Demand-Bereitstellung
Automatisierte Webinare
Nicht jedes Webinar muss live stattfinden.
Bei automatisierten Webinaren wird beispielsweise eine zuvor aufgezeichnete Präsentation zu festgelegten Zeiten abgespielt oder vollständig On-Demand angeboten.
Das kann insbesondere im Marketing interessant sein.
Beispiele:
- Produktpräsentationen
- Lead-Nurturing
- Einführungsvideos
- Schulungen
- Verkaufstrainings
- Evergreen-Webinare
Eine gute Webinar-Plattform kann dabei Registrierung, Erinnerungen, Teilnahme und Follow-up weitgehend automatisieren.
Leadgenerierung mit Webinar-Software
Webinare sind für viele Unternehmen nicht nur ein Kommunikationsformat, sondern ein Leadgenerierungsinstrument.
Dafür sollte die Webinar-Software möglichst eng mit deinen Marketingprozessen verbunden werden können.
Wichtige Funktionen sind:
Registrierungsseiten
Eine gute Landingpage sollte unter anderem folgende Informationen enthalten:
- Thema des Webinars
- Datum und Uhrzeit
- Referent
- Nutzen für Teilnehmer
- Call-to-Action
- Registrierungsformular
Automatische E-Mails
Typische Nachrichten sind:
- Einladung
- Registrierungsbestätigung
- Erinnerung
- Startbenachrichtigung
- Follow-up
- Aufzeichnungslink
CRM-Integration
Besonders interessant wird Webinar-Marketing, wenn Teilnehmerdaten automatisch in dein CRM übertragen werden.
So kannst du beispielsweise unterscheiden zwischen:
- registrierten Teilnehmern
- tatsächlichen Teilnehmern
- Teilnehmern mit hoher Interaktion
- Personen, die das Replay angesehen haben
Diese Informationen können anschließend in Marketing- und Vertriebsprozesse einfließen.
Integrationen: Webinar-Software mit anderen Tools verbinden
Je nach Unternehmen sollte sich die Webinar-Plattform mit bestehenden Systemen verbinden lassen.
Relevant sind beispielsweise:
- CRM-Systeme
- E-Mail-Marketing
- Kalender
- Marketing-Automation
- Zahlungsanbieter
- Analyse-Tools
- Collaboration-Software
Prüfe außerdem, ob eine API oder Integrationen über Plattformen wie Zapier oder vergleichbare Automatisierungsdienste verfügbar sind.
Je besser die Integration, desto weniger Daten müssen manuell übertragen werden.
Datenschutz und DSGVO bei Webinar-Software
Für Unternehmen in Deutschland und der EU ist Datenschutz ein besonders wichtiges Auswahlkriterium.
Bei der Bewertung einer Webinar-Plattform solltest du unter anderem prüfen:
- Wo werden personenbezogene Daten verarbeitet?
- Welche Daten werden gespeichert?
- Welche Auftragsverarbeitungsverträge werden angeboten?
- Welche Unterauftragnehmer sind beteiligt?
- Wie lange werden Aufzeichnungen gespeichert?
- Welche Kontrollmöglichkeiten gibt es?
- Welche technischen und organisatorischen Maßnahmen bestehen?
DSGVO-konform ist dabei kein simples Merkmal, das sich allein am Anbieter ablesen lässt. Entscheidend ist auch, wie du die Software einsetzt und welche Daten du verarbeitest.
Bei sensiblen Veranstaltungen solltest du zusätzlich die verfügbaren Sicherheits- und Verschlüsselungsoptionen prüfen.
Barrierefreiheit und internationale Webinare
Wenn du ein möglichst großes Publikum erreichen möchtest, solltest du auch die Zugänglichkeit berücksichtigen.
Interessante Funktionen sind:
- automatische oder manuelle Untertitel
- Transkriptionen
- Tastaturbedienung
- Screenreader-Unterstützung
- mehrere Audiosprachen
- Übersetzungen
- Dolmetscherkanäle
Welche Funktionen tatsächlich verfügbar sind, unterscheidet sich je nach Anbieter und Tarif.
Breakout-Räume, Whiteboards und Zusammenarbeit
Für klassische Marketing-Webinare sind Breakout-Räume nicht zwingend erforderlich.
Bei Workshops, Schulungen und interaktiven Trainings können sie jedoch einen großen Unterschied machen.
Breakout-Räume
Teilnehmer werden in kleinere Gruppen aufgeteilt und können dort Aufgaben bearbeiten oder diskutieren.
Whiteboards
Virtuelle Whiteboards eignen sich für:
- Brainstorming
- Workshops
- Visualisierungen
- Gruppenarbeiten
- Prozessdarstellungen
Zusammenarbeit
Wenn Webinare Bestandteil größerer Projekte oder Schulungen sind, können Integrationen mit Collaboration-Tools den Workflow vereinfachen.
Kosten von Webinar-Software
Die Preise für Webinar-Software unterscheiden sich teilweise erheblich.
Neben dem monatlichen oder jährlichen Grundpreis können weitere Faktoren relevant sein:
- Teilnehmerzahl
- Anzahl der Hosts
- Anzahl der Webinare
- Speicherplatz
- Aufzeichnungsdauer
- Marketingfunktionen
- zusätzliche Nutzer
- Enterprise-Funktionen
- Support
- Integrationen
Deshalb solltest du nicht nur den monatlichen Einstiegspreis vergleichen.
Ein günstiger Tarif kann beispielsweise schnell teurer werden, wenn du zusätzliche Teilnehmerplätze oder Marketingfunktionen benötigst.
Kostenlose Webinar-Software
Kostenlose Lösungen können für erste Tests oder kleine Veranstaltungen ausreichen.
Sie haben jedoch häufig Einschränkungen bei:
- Teilnehmerzahl
- Veranstaltungsdauer
- Aufzeichnungen
- Branding
- Automatisierung
- Analytics
- Support
Für regelmäßige Unternehmens-Webinare ist ein professioneller Tarif deshalb häufig sinnvoller.
Webinar-Software für kleine Unternehmen
Kleine Unternehmen benötigen meistens keine komplexe Enterprise-Plattform.
Wichtiger sind:
- einfache Bedienung
- überschaubare Kosten
- schnelle Einrichtung
- Registrierung
- Aufzeichnung
- Chat und Q&A
- grundlegende Automatisierung
- CRM- oder E-Mail-Integration
Hier können beispielsweise Livestorm, Demio, ClickMeeting oder Zoho Webinar interessant sein – abhängig davon, welche anderen Tools du bereits verwendest.
Webinar-Software für große Unternehmen
Bei größeren Unternehmen verschieben sich die Prioritäten.
Hier können folgende Punkte wichtiger sein:
- hohe Teilnehmerzahlen
- Rollen- und Rechteverwaltung
- Sicherheitsfunktionen
- Single Sign-on
- zentrale Administration
- Reporting
- mehrere Hosts
- internationale Veranstaltungen
- Integrationen
- Support und Service-Level
Für diese Anforderungen kommen beispielsweise Webex, Zoom oder andere Enterprise-Lösungen infrage.
Webinar-Software für Schulungen und Online-Kurse
Bei Schulungen zählt nicht nur die Übertragung.
Wichtig sind vor allem:
- Interaktion
- Breakout-Räume
- Umfragen
- Aufzeichnungen
- Teilnehmerverwaltung
- Fortschrittskontrolle
- Zertifikate oder Nachweise
- On-Demand-Inhalte
Für kleinere und mittlere Trainings können klassische Webinar-Plattformen ausreichen. Bei umfangreichen Online-Kursen kann dagegen eine spezialisierte Lernplattform bzw. ein LMS die bessere Lösung sein.
So findest du die richtige Webinar-Software
Bevor du dich für einen Anbieter entscheidest, beantworte fünf Fragen:
1. Wie viele Teilnehmer erwartest du?
10, 100 oder 1.000 Teilnehmer stellen unterschiedliche Anforderungen an die Plattform.
2. Live oder automatisiert?
Wenn du hauptsächlich Live-Veranstaltungen durchführst, benötigst du andere Funktionen als für Evergreen-Webinare.
3. Webinar oder Marketingplattform?
Wenn Leadgenerierung wichtig ist, solltest du besonders auf Registrierung, Automatisierung, CRM-Integration und Analytics achten.
4. Welche Systeme nutzt du bereits?
Eine Plattform, die gut mit deinem bestehenden CRM, E-Mail-System und Kalender zusammenarbeitet, kann langfristig deutlich effizienter sein.
5. Welche Datenschutzanforderungen gelten?
Prüfe insbesondere die Datenverarbeitung, Aufzeichnungen, Speicherorte und verfügbaren Verträge und Sicherheitsfunktionen.
Webinar-Software: Entscheidungshilfe
Wenn du möglichst schnell eine Vorauswahl treffen möchtest, kannst du dich an diesem Schema orientieren:
Du willst große Events veranstalten?
→ Prüfe Zoom Webinars oder eine Enterprise-Lösung.
Du willst mit Webinaren Leads generieren?
→ Prüfe Demio, Livestorm oder GoTo Webinar.
Du führst viele Schulungen durch?
→ Prüfe ClickMeeting und Lösungen mit starken Interaktionsfunktionen.
Du nutzt bereits Zoho?
→ Zoho Webinar kann durch die Integration interessant sein.
Du arbeitest mit Microsoft 365?
→ Prüfe zunächst Microsoft Teams.
Sicherheit und Enterprise-Administration sind besonders wichtig?
→ Webex und andere Enterprise-Plattformen sollten auf die Shortlist.
Checkliste für die Auswahl
Bevor du einen Tarif buchst, solltest du folgende Punkte prüfen:
- Maximale Teilnehmerzahl
- Anzahl der Hosts und Moderatoren
- Webinar-Dauer
- Aufzeichnung
- On-Demand-Funktion
- Chat
- Q&A
- Umfragen
- Breakout-Räume
- Branding
- Landingpages
- Registrierungsformulare
- E-Mail-Automatisierung
- CRM-Integration
- Kalender-Integration
- Analytics
- Datenschutz und DSGVO
- Sicherheitsfunktionen
- Barrierefreiheit
- Support
- Preis für die benötigte Teilnehmerzahl
FAQ für Webinar-Software
Was ist Webinar-Software?
Webinar-Software ermöglicht es, Online-Veranstaltungen, Präsentationen, Schulungen oder Produktvorstellungen live über das Internet durchzuführen. Je nach Anbieter gehören Funktionen wie Bildschirmfreigabe, Chat, Umfragen, Aufzeichnungen und Fragerunden zum Leistungsumfang.
Benötige ich eine zusätzliche Software?
Das hängt vom Anbieter ab. Viele Webinar-Plattformen funktionieren direkt im Browser. Bei einigen Lösungen kann jedoch eine Desktop-App oder Hilfsanwendung erforderlich sein. Teilnehmer sollten deshalb vor dem Webinar den Zugangslink und die technischen Voraussetzungen testen.
Kann ich ein Webinar aufzeichnen?
Ja, die meisten Webinar-Plattformen bieten eine Aufzeichnungsfunktion. Die Aufzeichnung kann anschließend per E-Mail, über eine Landingpage oder in einem geschützten Mitgliederbereich bereitgestellt werden.
Können Teilnehmer Fragen stellen?
Ja. Üblicherweise stehen ein Chat und eine separate Frage-und-Antwort-Funktion zur Verfügung. Fragen können öffentlich für alle Teilnehmer oder privat an den Moderator beziehungsweise Referenten gestellt und beantwortet werden.
Sind Umfragen und Abstimmungen möglich?
Viele Webinar-Tools unterstützen Live-Umfragen, Kurzumfragen und Feedback-Abfragen. Diese können während des Webinars gestartet oder in Follow-up-E-Mails eingebunden werden.
Kann ich meinen Bildschirm oder eine Präsentation teilen?
Ja. Referenten können normalerweise den gesamten Bildschirm, einzelne Anwendungen oder bestimmte Fenster übertragen. Eine Präsentation muss je nach Plattform nicht zwingend vorher hochgeladen werden.
Können mehrere Referenten teilnehmen?
Ja. Bei vielen Lösungen lassen sich zusätzliche Referenten oder Panelisten einladen. Diese können präsentieren, sprechen, ihren Bildschirm teilen und teilweise auch Moderationsrechte erhalten.
Brauche ich eine Webcam oder ein Mikrofon?
Für die reine Teilnahme sind Webcam und Mikrofon häufig nicht erforderlich. Ein Computer oder Laptop mit Internetzugang sowie Lautsprecher oder Kopfhörer reichen in der Regel aus. Wer selbst präsentieren oder sprechen möchte, benötigt zusätzlich ein Mikrofon; für Videoübertragung ist eine Webcam sinnvoll.
Kann ich auch per Smartphone teilnehmen?
Bei vielen Webinar-Plattformen ist die Teilnahme über eine mobile App möglich. Je nach Anbieter können dabei Funktionen wie Bildschirmfreigabe, Chat oder Umfragen eingeschränkt sein.
Gibt es eine maximale Teilnehmerzahl?
Die maximale Teilnehmerzahl hängt vom gewählten Tarif und Anbieter ab. Kostenlose Tarife sind häufig stärker begrenzt als professionelle Webinar- oder Enterprise-Tarife. Die genaue Teilnehmergrenze sollte vor dem Kauf geprüft werden.
Können Webinare live und automatisch stattfinden?
Ja. Neben Live-Webinaren unterstützen viele Plattformen aufgezeichnete oder automatisierte Webinare. Diese können zu festen Terminen oder auf Abruf angeboten werden und eignen sich beispielsweise für Leadgenerierung, Produktdemonstrationen und Online-Schulungen.
Werden Anmeldungen automatisch verwaltet?
In der Regel können Teilnehmer sich über ein Registrierungsformular anmelden. Die Software verschickt anschließend automatisch Bestätigungen, Erinnerungen und gegebenenfalls Follow-up-E-Mails mit der Aufzeichnung.
Ist eine Aufzeichnung auch für Personen verfügbar, die nicht teilgenommen haben?
Das ist normalerweise möglich. Nach der Veranstaltung kann die Aufzeichnung automatisch an angemeldete Teilnehmer versendet werden. Ob auch Nichtteilnehmer Zugriff erhalten, hängt von den Einstellungen des Veranstalters ab.
Ist Webinar-Software DSGVO-konform?
Nicht jede Plattform ist automatisch DSGVO-konform. Entscheidend sind unter anderem der Standort der Datenverarbeitung, ein Auftragsverarbeitungsvertrag, die verwendeten Tracking-Funktionen, Einwilligungen sowie die Datenschutzerklärung. Die konkrete Rechtskonformität sollte im Einzelfall geprüft werden.
Was passiert bei technischen Problemen?
Teilnehmer sollten vorab ihre Internetverbindung, Lautsprecher, Kopfhörer und den Webinar-Zugang testen. Falls die Live-Teilnahme nicht funktioniert, kann häufig die Aufzeichnung nachträglich im Browser angesehen werden.
Welche Funktionen sollte gute Webinar-Software bieten?
Wichtige Funktionen sind:
- Browser- oder App-Zugang.
- Bildschirm- und Präsentationsfreigabe.
- Chat und moderierte Fragerunden.
- Live-Umfragen.
- Aufzeichnung und automatische Bereitstellung.
- Teilnehmerregistrierung.
- Erinnerungs- und Follow-up-E-Mails.
- Integrationen mit CRM-, E-Mail-Marketing- und Zahlungssystemen.
- Statistiken zu Anmeldungen, Teilnahme und Interaktion.
- Datenschutz- und Sicherheitsoptionen.
Was kostet Webinar-Software?
Die Kosten reichen je nach Anbieter von kostenlosen Basisversionen bis zu monatlichen Tarifen für professionelle oder umfangreiche Veranstaltungen. Preisbestimmend sind insbesondere Teilnehmerzahl, Anzahl der Moderatoren, Aufzeichnungsdauer, Automatisierungsfunktionen, Integrationen und Support.







