Die richtige Verleihsoftware hilft Unternehmen dabei, Buchungen, Kunden und Mietbestände effizient zu verwalten. Doch welche Lösung passt zu den eigenen Anforderungen?
In diesem Überblick zeigen wir die wichtigsten Funktionen, stellen verschiedene Anbieter vor und geben Tipps, worauf du bei der Auswahl achten solltest.

Vergleich der führenden Verleihsoftware-Anbieter
Die Auswahl der richtigen Verleihsoftware hängt stark von deiner Infrastruktur, Unternehmensgröße und dem gewünschten Funktionsumfang ab. Dabei unterscheiden sich die Anbieter vor allem in ihrer technischen Architektur, Marktposition und den verfügbaren Testmöglichkeiten.
Booqable
Zielgruppe: Kleine bis mittlere Verleihbetriebe, Fokus auf Online-Buchung & Webshop-Integration
Wichtigste Eigenschaften:
- Cloud-basiert, eigener Website-Baukasten mit über 50 Branchenvorlagen
- Integration in WordPress, Shopify, Squarespace, Wix
- Stripe- & PayPal-Zahlungsintegration, Barcode-Scanning
Vorteile: Sehr benutzerfreundlich, schnelles Onboarding, guter Support Nachteile: Bei größeren Produktkatalogen wird es schnell teurer; eingeschränkte Nutzerrechte pro Standort
Preis ab: 39 €/Monat (Essential)
rent2b
Zielgruppe: Einsteiger bis Enterprise, alle Verleihbranchen (Österreich)
Wichtigste Eigenschaften:
- Gestaffeltes Modell von kostenlos bis Enterprise, in unter 30 Minuten startklar
- Transaktionsbasierte und feste Gebührenmodelle kombinierbar
- Made in Austria: DSGVO-konform, deutschsprachiger Support
Vorteile: Sehr niedrige Einstiegshürde, transparente Preisstaffelung, wächst mit dem Geschäft mit Nachteile: Jüngere Plattform, kleineres Ökosystem und weniger Integrationen als etablierte Anbieter (wird ausgebaut)
Preisstaffel:
- Starter: 0 €/Monat + 7,5 % Transaktionsgebühr
- Pro: 79 €/Monat + 4,5 % Transaktionsgebühr
- Enterprise: 199 €/Monat + 2,5 % Transaktionsgebühr
Rentware
Zielgruppe: DACH-Markt, breite Branchenabdeckung (Boote, Autos, Maschinen, Eventequipment)
Wichtigste Eigenschaften:
- Mobile-first Buchungssystem, tief in Website integrierbar
- Sehr granulares Preismodul (Yield-Management-fähig)
- Integration mit sevDesk, Mailchimp, Zapier, PayPal, Stripe
- Individuelles Wording möglich (z. B. eigene Bezeichnungen statt „Warenkorb”)
- Automatisierte E-Mails an Kunden bei nicht planmäßiger Rückgabe
Vorteile: Deutscher Anbieter, persönlicher Support, extrem flexible Preisgestaltung Nachteile: Setup wegen des großen Funktionsumfangs anfangs komplex; kein Gutscheinmodul
Preis: auf Anfrage
Rentman
Zielgruppe: Event- & Medienproduktionsbetriebe (Niederlande)
Wichtigste Eigenschaften:
- Crew-Management und Transportplanung
- Über 250.000 Nutzer in 100+ Ländern
- Modulares Preismodell: Plattform-Basisgebühr plus Zusatzmodule pro Power-User
Vorteile: Branchenspezifische Tiefe für Event-/AV-Verleih, gute Skalierbarkeit, kostenlose 30-Tage-Testphase Nachteile: Kosten steigen mit der Anzahl an Power-Usern und gebuchten Modulen schnell an
Preis ab: 39 €/Monat für die Plattform-Basis, zzgl. Zusatzmodule wie Inventory (ca. 19 €/Nutzer/Monat) oder Crew (ca. 14 €/Nutzer/Monat). Basis-Nutzer (z. B. Lagerpersonal) sind kostenlos.
RentSoft
Zielgruppe: Auto-, Wohnmobil-, Boots- und Baumaschinenvermietung
Wichtigste Eigenschaften:
- Webbasiert, HTML-Snippets zur Website-Einbindung
- Automatische Tarifberechnung, digitale Checklisten für Übergabe/Rücknahme
- Schadensmodul
Vorteile: Kostenlose 14-Tage-Testphase, breite Branchenabdeckung Nachteile: Konkrete Preisstufen teils nur auf Anfrage einsehbar
Preis ab: 49 €/Monat
Rentle (vormals Twice Commerce)
Zielgruppe: Verleiher mit Fokus auf Verknüpfung von Online- und Offline-Geschäft (Finnland)
Wichtigste Eigenschaften:
- All-in-One-Ansatz: Verkauf und Vermietung über denselben Produktkatalog online und vor Ort
- Besonders optimiert für die Einbindung in WordPress
- PCI-DSS-geprüfte eigene Zahlungsabwicklung
Vorteile: Freemium-Einstieg ohne Risiko, starke Verzahnung von stationärem und Online-Geschäft Nachteile: Bei der Vollversion musst du dich zwischen laufender Provision und hoher Jahrespauschale entscheiden
Preis: Kostenlose Grundversion verfügbar. Vollversion wahlweise als risikofreies, provisionsbasiertes Modell (4,9 % pro Transaktion) oder als Jahresgebühr von ca. 4.900 €/Standort (entspricht ca. 408 €/Monat).
HireHop
Zielgruppe: Internationale Event-Verleiher mit kleinerem Budget (Großbritannien)
Wichtigste Eigenschaften:
- Cloud-basiert, Multi-Währung und Multi-Sprache
- Kostenlose, eingeschränkte Basisversion verfügbar
- In unabhängigen Vergleichsportalen mit die höchste Nutzerbewertung unter allen Verleihlösungen (4,9 von 5 bei 84 Bewertungen)
Vorteile: Günstiger Einstieg, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, risikofreier Test möglich Nachteile: UK-basiert (Brexit-bedingte Datenschutz-Überlegungen), Support primär auf Englisch, im DACH-Raum weniger bekannt
Preis ab: ca. 25 £/Monat (ca. 27 €), kostenlose Version mit Einschränkungen
Rentman-Alternative: fainin
Zielgruppe: Anbieter, die keine eigene Software betreiben, sondern einen bestehenden Sharing-Marktplatz nutzen möchten (Deutschland)
Statt eigener Verleihsoftware kannst du deine Produkte auch über die Sharing-Community fainin anbieten. Das Modell deckt verschiedenste Kategorien ab – von Technik über Werkzeug bis Event-Equipment – und übernimmt Nutzerverifizierung, dokumentierten Verleihprozess, Versicherung und Zahlungsabwicklung.
Vorteile: Kein eigener Softwarebetrieb nötig, Rundum-Absicherung inklusive Nachteile: Weniger Kontrolle über Marke und Kundenbeziehung als bei einer eigenen Lösung
Diese Option lohnt sich vor allem als Einstieg oder Ergänzung, nicht als Ersatz für ein eigenes, markengeprägtes Verleihgeschäft.
Die oben genannten Tools sind gute Standard-Lösungen – stoßen aber an Grenzen, sobald du individuelle Anforderungen hast: eine Website, die zu deiner Marke passt, eine Buchungslogik, die dein Geschäftsmodell wirklich abbildet, oder eine Integration in bestehende Systeme, die Standard-SaaS nicht bietet.
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Wichtige Funktionen moderner Verleihsoftware
Eine gute Verleihsoftware vereint mehrere Kernbereiche: die Annahme von Buchungen, die strukturierte Übergabe und Rücknahme, die zentrale Verwaltung aller Dokumente und Daten sowie die automatisierte Abrechnung. Diese vier Funktionsbereiche bilden das Rückgrat jeder professionellen Vermietungssoftware.
Buchungs- und Reservierungssysteme
Das Online-Buchungssystem ist heute unverzichtbar. Deine Kunden erwarten, dass sie rund um die Uhr buchen können – ohne Anruf, ohne Wartezeit. Ein moderner Buchungskalender zeigt die Verfügbarkeit aller Artikel in Echtzeit und verhindert Doppelbuchungen automatisch.
Die Software sollte verschiedene Mietdauern abbilden können. Du kannst stündliche, tagesweise oder wöchentliche Tarife hinterlegen. Saisonale Preisanpassungen lassen sich ebenfalls zentral steuern.
Wichtige Features im Buchungssystem:
- Kalender mit Verfügbarkeitsanzeige
- Automatische Buchungsbestätigung per E-Mail
- Mobile Optimierung für Smartphone-Buchungen
- Mehrsprachige Oberfläche für internationale Kunden
- Direkte Einbindung auf deiner Website
Die meisten Buchungen im Verleih kommen außerhalb der Geschäftszeiten rein. Ein gutes Online-Buchungssystem arbeitet also auch dann, wenn du schläfst.
Digitale Übergabe und Rücknahmedokumentation
Bei der Übergabe und Rücknahme entscheidet sich, ob du rechtlich abgesichert bist. Ein digitales Übergabeprotokoll dokumentiert den Zustand jedes Artikels mit Fotos, Zeitstempel und Unterschrift – direkt auf dem Tablet oder Smartphone.
Die Software sollte Mietverträge automatisch generieren können. Alle wichtigen Angaben wie Mietdauer, Preis, Kaution und Haftungsregelungen werden aus den hinterlegten Stammdaten gezogen. Der Kunde unterschreibt digital, und beide Seiten erhalten sofort eine Kopie per E-Mail.
Bei der Rücknahme vergleichst du den aktuellen Zustand mit dem Übergabeprotokoll. Schäden oder Verschmutzungen werden direkt erfasst und können automatisch in die Rechnung einfließen. Das spart Diskussionen und schafft Transparenz.
Checkliste für Übergabe-Features:
- Foto-Dokumentation mit Kamera-Integration
- Digitale Unterschrift auf mobilen Geräten
- Automatische Vertragserstellung aus Vorlagen
- Zustandsprüfung mit Checklisten
- Protokoll-Export als PDF
Dokumenten- und Stammdatenverwaltung
Das Dokumentenmanagement hält alle wichtigen Unterlagen zentral vor. Versicherungsnachweise, Führerscheinkopien, Wartungsprotokolle oder Rechnungen – alles wird digital abgelegt und ist jederzeit abrufbar.
Die Stammdatenverwaltung ist das Herzstück deiner Vermietsoftware. Hier pflegst du alle Informationen zu deinen Artikeln: Kaufdatum, Seriennummer, Wartungsintervalle, Standort und aktueller Status. Bei Kunden speicherst du Kontaktdaten, Buchungshistorie und besondere Vereinbarungen.
Was zur Stammdatenverwaltung gehört:
- Artikelverwaltung mit allen technischen Daten
- Kundendatenbank mit Buchungshistorie
- Standortverwaltung bei mehreren Filialen
- Wartungskalender mit automatischen Erinnerungen
- Kategorisierung nach Artikelgruppen
Automatisierte Abrechnung und Rechnungsstellung
Die Rechnungserstellung läuft mit guter Software vollautomatisch. Nach der Rückgabe generiert das System die Rechnung mit allen gebuchten Leistungen, Zusatzkosten und eventuellen Nachberechnungen. Mietdauer, Preis und Mehrwertsteuer werden korrekt berechnet.
Die Integration von Online-Bezahlung beschleunigt den Zahlungsfluss. Kunden können per Kreditkarte, PayPal oder SEPA-Lastschrift zahlen. Kautionen werden automatisch einbehalten und nach Prüfung zurückerstattet.
Abrechnungsfunktionen im Überblick:
| Funktion | Nutzen |
|---|---|
| Automatische Rechnungserstellung | Spart Zeit, verhindert Fehler |
| Staffelpreise & Rabatte | Flexible Preisgestaltung |
| Online-Zahlung | Schnellerer Cashflow |
| Mahnwesen | Automatische Zahlungserinnerungen |
| GoBD-konforme Archivierung | Rechtssichere Buchführung |
Branchenspezifische Lösungen für verschiedene Vermietmärkte
Jede Vermietungsbranche hat eigene Anforderungen an Software. Während Autovermietungen Flottenmanagement und Fahrzeugverfolgung brauchen, benötigt der Fahrradverleih Wartungspläne und Saisonpreise.
Fahrzeug- und Autovermietung
Wichtige Funktionen für Autovermietung:
- Flottenmanagement mit Fahrzeughistorie
- Automatische Kilometerabrechnung
- Integration mit Versicherungen
- Schadensmanagement und Dokumentation
- Fahrzeugverfügbarkeit in Echtzeit
Achte darauf, dass die Software mehrere Standorte verwalten kann und Einwegmieten abbilden kann.
Fahrradverleih und Sportartikel
Spezielle Anforderungen im Fahrradverleih:
- Größenverwaltung für Rahmen und Equipment
- Wartungsintervalle nach Nutzungsstunden
- Online-Buchung mit Zeitfenster-Auswahl
- Integration mit E-Bike-Batterie-Management
- Rabattcodes für Gruppen
Sportartikelverleih wie Ski oder Surfboards braucht ähnliche Funktionen, hier kommt noch die Verwaltung von Zubehör hinzu.
Immobilien und private Vermieter
Private Vermieter von Ferienwohnungen brauchen meist keine komplexe Lagerverwaltung, aber umfassende Buchungskalender und einen Channel-Manager zur Synchronisation mit Airbnb oder Booking.com.
Funktionen für private Vermieter:
- Kalender-Synchronisation mit Buchungsplattformen
- Automatische Preisanpassung nach Auslastung
- Gäste-Check-in mit digitalen Schlüsseln
- Reinigungsplanung zwischen Buchungen
- Kautionsverwaltung
Event- und Technikverleih
Eventtechnik-Verleihe haben die komplexesten Anforderungen: Sie planen nicht nur einzelne Artikel, sondern komplette Projekte mit Personal, Transport und Aufbau.
Besonderheiten im Technikverleih:
- Projektplanung mit Zeitstrahl
- Crew-Management und Einsatzplanung
- Packlisten nach Veranstaltung
- Transportplanung mit Fahrzeugen
- Kalkulation mit Auf- und Abbauzeiten
Bei elektrischen Geräten sind regelmäßige DGUV V3-Prüfungen Pflicht – das System sollte dich daran erinnern.
Benutzererlebnis und Support
Intuitive Bedienung und Mobilgeräte-Kompatibilität
Die wichtigsten Aufgaben wie Buchungen anlegen, Verfügbarkeiten prüfen oder Rechnungen erstellen sollten mit wenigen Klicks erledigt sein. Cloud-basierte Lösungen bieten hier klare Vorteile gegenüber klassischen Desktop-Programmen, besonders wenn du viel unterwegs bist.
Persönlicher Support und deutschsprachiger Kundendienst
Support auf Deutsch ist für viele Verleiher ein entscheidendes Kriterium. Deutsche und österreichische Anbieter bieten hier meist besseren Service als internationale Plattformen. Bei US- oder UK-basierten Anbietern musst du oft mit Zeitverschiebungen und englischsprachigem Support rechnen.
Onboarding und Schulungsangebote
Gute Anbieter begleiten dich aktiv beim Einrichten. Prüfe vor der Entscheidung, ob Video-Tutorials und Wissensdatenbanken auf Deutsch verfügbar und aktuell gehalten sind.
Transparenz, Reporting und Skalierbarkeit
Transparente Preisgestaltung und Gebührenmodelle
Die Preisgestaltung bei Verleihsoftware variiert stark. Einige Anbieter wie rent2b setzen auf gestaffelte Modelle mit Transaktionsgebühren (0 €/Monat + 7,5 % bis 199 €/Monat + 2,5 %). Andere verlangen feste Monatsgebühren ab 29 € bis 79 € und mehr.
Achte auf versteckte Kosten. Viele Anbieter berechnen zusätzliche Gebühren für mehr Nutzer, höhere Artikelanzahl oder Premium-Funktionen. Booqable und Rentman beginnen beide öffentlich bei ca. 39 €/Monat, werden aber bei größeren Produktkatalogen bzw. mehr Power-Usern schnell teurer.
Wichtige Preisfaktoren:
- Fixkosten vs. nutzungsabhängige Gebühren
- Kosten pro zusätzlichem Nutzer
- Gebühren für Integrationen oder API-Zugang
- Setup- und Implementierungskosten
- Ob ein kostenloser oder risikofreier Einstieg möglich ist (z. B. rent2b Starter, HireHop Basisversion, Rentle Freemium)
Anbieter wie Rentware oder MCS nennen Preise nur auf Anfrage. Das erschwert die Vergleichbarkeit und kann unerwartete Kosten bedeuten.
Auswertungen und Reporting-Funktionen
Gute Reporting-Funktionen zeigen dir genau, welche Artikel am profitabelsten sind. Du siehst Auslastungsquoten, Mietumsätze pro Gerät und Wartungskosten auf einen Blick.
MCS Rental Software bietet Business-Intelligence-Tools zur Überwachung der finanziellen Leistung einzelner Geräte. EZRentOut punktet mit umfangreichen Analytics-Funktionen, ist aber US-basiert und erfordert DSGVO-Prüfung.
Typische Reporting-Bereiche:
- Umsatzanalysen nach Zeiträumen
- Geräte-Auslastung und Verfügbarkeit
- Kundenstatistiken und Zahlungsverhalten
- Wartungshistorie und Ausfallzeiten
Skalierbarkeit und Erweiterungsmöglichkeiten
Deine Software sollte mit deinem Verleih wachsen. Kleine Anbieter wie QuickVerleih bieten solide Basisfunktionen, stoßen aber bei steigendem Inventar an Grenzen.
Skalierungskriterien:
- Multi-Standort-Fähigkeit: Mehrere Lager zentral verwalten
- API-Schnittstellen: Anbindung an Warenwirtschaft oder Webshops
- Nutzer-Management: Rechte für verschiedene Teamrollen
- Inventar-Kapazität: Unbegrenzte Artikelanzahl
On-Premise-Lösungen wie easyjob bieten maximale Kontrolle, erfordern aber eigene IT-Infrastruktur. rent2b, Rentman und Booqable wachsen flexibel mit, während Enterprise-Systeme wie MCS von Anfang an für große Flotten ausgelegt sind.
Integration und Erweiterbarkeit im digitalen Vermietungsprozess
Anbindung an Webshops und Zahlungssysteme
Wenn du bereits einen Webshop betreibst, sollte deine Mietsoftware direkt mit Shopify, WooCommerce oder Shopware kommunizieren können. Bei Zahlungssystemen sollten Stripe, PayPal, Klarna oder SEPA-Lastschrift direkt integrierbar sein – inklusive Kautionsmanagement (automatische Sperrung und Freigabe von Beträgen).
Für deutsche Verleihbetriebe ist die GoBD-konforme Schnittstelle zu Buchhaltungsprogrammen wie DATEV, lexoffice oder sevDesk unverzichtbar.
API-Schnittstellen und Drittanbieter-Apps
Eine offene API erlaubt dir, die Verleihsoftware mit externen Tools zu verbinden – Marketing-Tools (Mailchimp, ActiveCampaign), CRM-Systeme (HubSpot, Pipedrive) oder Kalender-Anwendungen (Google Calendar, Outlook). Prüfe bei der Auswahl, ob eine REST-API oder Webhook-Unterstützung vorhanden ist.
Digitale Workflows und Automatisierungen
Automatisierungen sparen dir täglich Stunden manueller Arbeit: automatische Erinnerungen vor Mietbeginn, Check-in-Anleitungen per E-Mail oder SMS-Benachrichtigungen bei verspäteter Rückgabe. Fortgeschrittene Systeme tracken Wartungsintervalle automatisch und weisen deinem Team Aufgaben zu – Reinigung nach Rückgabe, Qualitätsprüfung oder Nachberechnung bei Überziehung der Mietdauer.
Verleihsoftware auswählen: So triffst du die richtige Entscheidung
Die Wahl der richtigen Verleihsoftware hängt von mehreren Faktoren ab:
- Unternehmensgröße: Für Einsteiger und KMU ist ein risikofreier Start ohne hohe Fixkosten ideal (rent2b, HireHop, Rentle). Große Unternehmen brauchen Enterprise-Funktionen (MCS, easyjob).
- Branche: Eventtechnik hat andere Anforderungen als Fahrradverleih. Wähle einen Anbieter, der deine Branche versteht.
- Budget: Achte nicht nur auf den Monatspreis, sondern auch auf Transaktionsgebühren, Setup-Kosten und versteckte Gebühren.
- Skalierbarkeit: Die Software sollte mit deinem Unternehmen wachsen können, ohne dass du das System wechseln musst.
- Standort & Datenschutz: Für europäische Unternehmen ist DSGVO-Konformität Pflicht. Anbieter aus der EU (rent2b, Rentware, RentSoft, QuickVerleih) bieten hier von Haus aus Vorteile.
- Unabhängige Bewertungen: Ziehe neben den Herstellerangaben auch Nutzerbewertungen auf unabhängigen Portalen heran, um ein vollständigeres Bild zu bekommen.
Die oben genannten Tools sind gute Standard-Lösungen. Wenn du eine Website, die zu deiner Marke passt, eine individuelle Buchungslogik oder eine Integration brauchst, die Standard-SaaS nicht bietet, lohnt sich ein Gespräch über eine maßgeschneiderte Lösung.
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