KPI-Software hilft dir dabei, wichtige Kennzahlen zentral zu erfassen, zu visualisieren und auszuwerten. Statt Daten aus Google Analytics, CRM, Werbeplattformen, Projektmanagement-Tools und Tabellen manuell zusammenzutragen, kannst du viele Kennzahlen automatisch in einem Dashboard bündeln.
Das ist besonders interessant für Unternehmen, die regelmäßig wissen möchten:
- Wie entwickelt sich der Umsatz?
- Wie viele Leads werden generiert?
- Welche Marketingkanäle funktionieren?
- Wie hoch ist die Conversion-Rate?
- Welche Projekte sind profitabel?
- Werden Unternehmensziele erreicht?
Welche KPI-Software am besten geeignet ist, hängt allerdings stark vom Anwendungsfall ab. Ein Marketing-Team benötigt andere Funktionen als ein Unternehmen, das komplexe Finanz- und Vertriebsdaten analysieren möchte.
In diesem Vergleich stellen wir 10 KPI- und Dashboard-Tools für unterschiedliche Anforderungen vor – von einfachen Lösungen für Marketing-KPIs bis hin zu umfangreichen Business-Intelligence-Plattformen.
Hinweis: Preise können sich ändern. Die genannten Preise beziehen sich auf die zum Zeitpunkt der Aktualisierung verfügbaren Anbieterangaben und können je nach Abrechnung, Region, Nutzerzahl und Funktionsumfang abweichen.

Die besten KPI-Softwarelösungen im Überblick
| Software | Besonders geeignet für | Preis ab* |
|---|---|---|
| Hive | Ziele, Projekte und Team-KPIs | kostenlos |
| Google Analytics | Website- und Marketing-KPIs | kostenlos |
| Klipfolio | Professionelle KPI-Dashboards | 120 $/Monat |
| Tableau | Business Intelligence & Datenanalyse | 15 €/Nutzer/Monat |
| Scoro | Projekte, Finanzen & Unternehmenskennzahlen | 18,90 €/Nutzer/Monat |
| Airtable | Individuelle Datenbanken & Dashboards | kostenlos |
| DashThis | Marketing-Reporting | 44 $/Monat |
| Polymer | Datenvisualisierung & Reporting | 10 $/Monat bei jährlicher Zahlung |
| Microsoft Power BI | Business Intelligence | 14 $/Nutzer/Monat |
| Databox | KPI-Dashboards & Performance-Tracking | kostenlos |
* Jeweils Einstiegspreis laut Anbieter; teilweise gelten Einschränkungen, Mindestnutzerzahlen oder jährliche Abrechnung.
Was ist KPI-Software?
KPI-Software hilft dir dabei, Key Performance Indicators (KPIs) zentral zu erfassen, zu visualisieren und zu überwachen.
Ein KPI ist eine Kennzahl, mit der du beurteilen kannst, ob ein bestimmtes Ziel erreicht wird.
Typische KPIs sind beispielsweise:
- Umsatz
- Gewinn
- Umsatzwachstum
- Conversion-Rate
- Anzahl der Leads
- Customer Acquisition Cost
- Customer Lifetime Value
- Website-Traffic
- Absprungrate
- Kundenzufriedenheit
- Projektfortschritt
- Auslastung
KPI-Software stellt diese Kennzahlen häufig in Form von Dashboards, Diagrammen, Tabellen und Berichten dar.
Der große Vorteil: Statt Daten aus verschiedenen Systemen einzeln auszuwerten, kannst du wichtige Kennzahlen an einem zentralen Ort betrachten.
Welche Vorteile bietet KPI-Software?
Automatisiertes Tracking
Viele KPI-Tools können Daten automatisch aus angebundenen Systemen übernehmen und aktualisieren.
Zentrale Dashboards
Kennzahlen aus unterschiedlichen Quellen lassen sich in einem Dashboard zusammenführen.
Schnellere Entscheidungen
Entwicklungen und Abweichungen lassen sich schneller erkennen.
Weniger manueller Aufwand
Automatisierte Reports können das regelmäßige Zusammenkopieren von Daten aus verschiedenen Tabellen und Plattformen reduzieren.
Individuelle Kennzahlen
Viele Lösungen ermöglichen es, eigene KPIs und Berechnungen zu definieren.
Datenvisualisierung
Diagramme und übersichtliche Dashboards machen komplexe Daten leichter verständlich.
Die 10 besten KPI-Softwarelösungen
1. Hive
Hive ist in erster Linie eine Projektmanagement-Plattform, bietet inzwischen aber auch eine Goals-Funktion für Ziele, OKRs und KPIs.
Die neue Goals-App wurde 2026 eingeführt und ermöglicht es Teams, Ziele und Fortschritte auf Team-, Abteilungs- und Unternehmensebene zu verfolgen. Hive stellt Goals aktuell in einer kostenlosen 90-Tage-Beta zur Verfügung.
Hive eignet sich deshalb besonders dann, wenn du KPIs und Ziele direkt mit Aufgaben und Projekten verbinden möchtest.
Vorteile von Hive
- Ziele und Fortschritte zentral verfolgen
- Verbindung von Projektmanagement und Zielverfolgung
- Dashboards und Workflows
- Viele Funktionen für Teamarbeit
- Kostenloser Einstieg möglich
Nachteile von Hive
- Keine klassische BI-Plattform
- Für umfangreiche Datenanalysen weniger geeignet
- KPI-Funktionen sind stärker auf Ziele und Performance ausgerichtet
Preis
Hive bietet einen kostenlosen Tarif. Der kostenpflichtige Starter-Tarif beginnt aktuell bei 5 $ pro Nutzer und Monat, Teams bei 12 $ pro Nutzer und Monat.
Geeignet für: Teams, die Projektmanagement, Ziele und KPI-Tracking miteinander verbinden möchten.
2. Google Analytics
Google Analytics ist keine klassische KPI-Software für sämtliche Unternehmenskennzahlen, sondern eine Webanalyseplattform.
Für Marketing- und Website-KPIs gehört Google Analytics dennoch zu den wichtigsten kostenlosen Werkzeugen.
Du kannst beispielsweise analysieren:
- Nutzer
- Sitzungen
- Traffic-Quellen
- Conversions
- Ereignisse
- Landingpages
- Nutzerverhalten
Google Analytics eignet sich besonders, wenn du wissen möchtest, wie Besucher mit deiner Website oder App interagieren.
Vorteile von Google Analytics
- Kostenloser Einstieg
- Sehr umfangreiche Webanalyse
- Zahlreiche Marketing-KPIs
- Integration mit weiteren Google-Produkten
- Für Websites und Apps geeignet
Nachteile von Google Analytics
- Keine vollständige Unternehmens-BI
- Einarbeitung notwendig
- Benutzerdefinierte Auswertungen können komplex werden
- Nicht alle Unternehmensdaten befinden sich automatisch in Analytics
Preis
Kostenlos in der Standardversion.
Geeignet für: Website-Betreiber, Marketingteams und Unternehmen, die Web- und Conversion-KPIs messen möchten.
Zum Anbieter: Google Analytics
3. Klipfolio
Klipfolio gehört zu den spezialisierten Lösungen für KPI-Dashboards und Reporting.
Die Plattform kann Daten aus zahlreichen Quellen zusammenführen und daraus individuelle Dashboards erstellen.
Klipfolio nennt aktuell mehr als 130 Datenintegrationen. Zu den unterstützten Quellen gehören beispielsweise Google Analytics, Google Ads, HubSpot, Salesforce und weitere Marketing- und Business-Systeme.
Vorteile von Klipfolio
- Speziell auf Dashboards und KPI-Reporting ausgerichtet
- Mehr als 130 Datenintegrationen
- Individuelle Dashboards
- Automatisierte Reports
- Geeignet für Marketing und Business-Daten
- PDF- und geplante Reports
Nachteile von Klipfolio
- Vergleichsweise hoher Einstiegspreis
- Für kleine Unternehmen möglicherweise überdimensioniert
- Einrichtung und Datenmodellierung können Einarbeitung erfordern
Preis
Die Business-Tarife beginnen aktuell bei 120 $ pro Monat. Weitere Tarife kosten 190 $, 310 $ und 600 $ pro Monat. Bei jährlicher Zahlung gibt es Rabatte.
Geeignet für: Unternehmen und Agenturen, die professionelle KPI-Dashboards mit vielen Datenquellen benötigen.
4. Tableau
Tableau ist eine umfangreiche Business-Intelligence- und Datenvisualisierungsplattform von Salesforce.
Mit Tableau kannst du große Datenmengen aus verschiedenen Quellen analysieren und interaktive Dashboards erstellen.
Das Tool richtet sich deshalb eher an Unternehmen mit umfangreicheren Analyseanforderungen als an Nutzer, die lediglich einige Marketing-KPIs überwachen möchten.
Vorteile von Tableau
- Sehr leistungsfähige Datenanalyse
- Umfangreiche Visualisierungsmöglichkeiten
- Zahlreiche Datenquellen
- Für komplexe Unternehmensdaten geeignet
- Enterprise-Funktionen
- Interaktive Dashboards
Nachteile von Tableau
- Höhere Komplexität
- Einarbeitung notwendig
- Für einfache KPI-Dashboards teilweise überdimensioniert
- Kosten können bei vielen Nutzern steigen
Preis
Tableau Standard beginnt aktuell bei 15 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung. Tableau Enterprise beginnt bei 35 € pro Nutzer und Monat. Für jede Bereitstellung ist mindestens eine Creator-Lizenz erforderlich.
Geeignet für: Unternehmen, Analysten und Teams mit umfangreichen Business-Intelligence-Anforderungen.
5. Scoro
Scoro kombiniert Projektmanagement, CRM, Finanzen, Zeiterfassung und Reporting.
Dadurch kannst du nicht nur einzelne KPIs betrachten, sondern Unternehmenskennzahlen mit Projekten, Kunden und finanziellen Daten verbinden.
Der Core-Tarif enthält unter anderem Dashboards, Arbeitsberichte sowie Finanzberichte.
Vorteile von Scoro
- KPIs mit Projekten und Finanzen verbinden
- Dashboards und Reports
- CRM-Funktionen
- Zeiterfassung
- Rechnungen und Angebote
- Projektmanagement integriert
Nachteile von Scoro
- Mehr als eine reine KPI-Lösung
- Für einfaches KPI-Tracking teilweise zu umfangreich
- Mindestanzahl von fünf Nutzern
Preis
Der Core-Tarif beginnt aktuell bei 18,90 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung. Es müssen mindestens fünf Nutzer eingeplant werden. Growth kostet 29,90 €, Performance 47,90 € pro Nutzer und Monat.
Geeignet für: Agenturen, Dienstleister und Unternehmen, die Projekt-, Finanz- und Leistungskennzahlen gemeinsam verwalten möchten.
6. Airtable
Airtable ist keine klassische KPI-Plattform, sondern eine flexible Datenbank- und Workflow-Plattform.
Mit Airtable kannst du eigene Datenstrukturen erstellen und daraus Dashboards und Berichte entwickeln.
Das macht Airtable interessant, wenn du deine KPI-Struktur selbst definieren und an individuelle Prozesse anpassen möchtest.
Vorteile von Airtable
- Sehr flexibel
- Eigene Datenstrukturen
- Dashboards und Interfaces
- Automatisierungen
- Viele Anwendungsmöglichkeiten
- Kostenloser Einstieg
Nachteile von Airtable
- Kein klassisches BI-System
- KPI-Dashboards müssen teilweise selbst aufgebaut werden
- Für komplexe Datenanalysen gibt es spezialisiertere Lösungen
- Kosten steigen mit der Anzahl der Nutzer
Preis
Airtable bietet einen kostenlosen Tarif. Der Team-Tarif kostet aktuell 20 $ pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung, Business 45 $ pro Nutzer und Monat.
Geeignet für: Kleine Unternehmen und Teams, die flexible Datenbanken, Workflows und individuelle KPI-Dashboards benötigen.
7. DashThis
DashThis konzentriert sich auf Marketing-Dashboards und automatisiertes Reporting.
Das Tool eignet sich besonders für Agenturen und Marketingteams, die Daten aus verschiedenen Plattformen in einem Bericht zusammenführen möchten.
Unterstützt werden unter anderem Marketing- und SEO-Plattformen wie Google Analytics, Google Ads, Ahrefs, Semrush, Facebook Ads und Mailchimp.
Vorteile von DashThis
- Speziell für Marketing-Reporting
- Viele Marketing-Integrationen
- Vorgefertigte Dashboard-Vorlagen
- Einfache Visualisierung
- Automatisierte Reports
- KI-Insights in allen Tarifen
Nachteile von DashThis
- Fokus auf Marketingdaten
- Für allgemeine Unternehmens-BI weniger geeignet
- Kosten steigen mit Dashboards und Datenquellen
Preis
DashThis hat sein Preismodell 2026 geändert und berechnet die Tarife unter anderem anhand von Dashboards und Datenquellen.
Der Individual-Tarif beginnt aktuell bei 44 $ pro Monat bei jährlicher Zahlung und umfasst drei Dashboards und 15 Datenquellen.
Professional kostet 139 $ und Business 279 $ pro Monat bei jährlicher Zahlung.
Geeignet für: Marketingteams und Agenturen, die automatisierte Kunden- und Performance-Reports erstellen möchten.
8. Polymer
Polymer ist eine BI- und Datenvisualisierungsplattform, die sich auf eine möglichst einfache Erstellung von Dashboards konzentriert.
Polymer kann Daten aus unterschiedlichen Quellen verbinden und daraus Visualisierungen, Dashboards und Reports erstellen.
Vorteile von Polymer
- Einfache Datenvisualisierung
- Viele Datenkonnektoren
- Individuelle Dashboards
- KI-gestützte Funktionen
- Custom Metrics
- Geeignet für Marketing, Vertrieb und andere Abteilungen
Nachteile von Polymer
- Für komplexe Enterprise-BI möglicherweise weniger umfangreich als Tableau oder Power BI
- Umfangreiche Funktionen erst in höheren Tarifen
- Preisstruktur kann je nach Einsatzszenario komplex werden
Preis
Polymer bietet verschiedene Tarifmodelle. Für die aktuelle BI-Plattform beginnen die Preise bei 10 $ pro Monat bei jährlicher Abrechnung für den Starter-Tarif. Der Pro-Tarif beginnt bei 20 $ pro Monat bei jährlicher Abrechnung. Für Teams und Enterprise gibt es höhere beziehungsweise individuelle Tarife.
Geeignet für: Unternehmen, die Daten aus verschiedenen Quellen schnell visualisieren und KPI-Dashboards erstellen möchten.
9. Microsoft Power BI
Microsoft Power BI gehört zu den bekanntesten Business-Intelligence-Plattformen.
Power BI kann Daten aus zahlreichen Quellen zusammenführen, modellieren und in interaktiven Dashboards darstellen.
Besonders interessant ist Power BI für Unternehmen, die bereits stark mit Microsoft-Produkten wie Excel, Microsoft 365 oder Azure arbeiten.
Vorteile von Power BI
- Leistungsstarke Datenanalyse
- Umfangreiche Datenvisualisierung
- Viele Datenquellen
- Sehr gut für große Datenmengen
- Integration in das Microsoft-Ökosystem
- Geeignet für komplexe KPI-Dashboards
Nachteile von Power BI
- Einarbeitung erforderlich
- Datenmodellierung kann komplex werden
- Für einfache Dashboards teilweise überdimensioniert
- Kosten und Lizenzierung können bei größeren Teams komplex werden
Preis
Die Power-BI-Pro-Lizenz kostet aktuell 14 $ pro Nutzer und Monat. Power BI Premium Per User kostet 24 $ pro Nutzer und Monat. Die Preise gelten seit April 2025; je nach Land werden entsprechende Preise in lokaler Währung berechnet.
Geeignet für: Unternehmen, die umfangreiche Business Intelligence und KPI-Analysen benötigen – insbesondere im Microsoft-Ökosystem.
Zum Anbieter: Microsoft Power BI
10. Databox
Databox ist eine speziell auf KPI-Tracking, Dashboards und Performance-Management ausgerichtete Plattform.
Daten aus beispielsweise Google Analytics, HubSpot, Facebook Ads und zahlreichen weiteren Quellen können in einem zentralen Dashboard zusammengeführt werden.
Databox bietet inzwischen auch KI-Funktionen wie einen AI Analyst und kann Daten über seine API beziehungsweise MCP-Anbindung für KI-Tools zugänglich machen.
Vorteile von Databox
- Speziell für KPI-Tracking entwickelt
- Viele Datenintegrationen
- Kostenlose Einstiegsversion
- Dashboards und Reports
- Ziele und Performance-Tracking
- KI-gestützte Analysen
- Unbegrenzte Nutzer in bestimmten kostenpflichtigen Tarifen
Nachteile von Databox
- Umfangreichere Funktionen nur in höheren Tarifen
- Kosten steigen mit Datenquellen und Funktionsumfang
- Für sehr komplexe BI-Anforderungen gibt es spezialisiertere Plattformen
Preis
Databox bietet einen kostenlosen Tarif mit 3 Datenquellen, einem Dashboard und 10 eigenen Kennzahlen.
Der Analyst-Tarif beginnt aktuell bei 64 $ pro Monat. Pro kostet 159 $ und Growth 399 $ pro Monat bei jährlicher Abrechnung.
Geeignet für: Unternehmen und Marketingteams, die viele KPIs aus verschiedenen Quellen in einem zentralen Dashboard überwachen möchten.
Welche KPI-Software ist die richtige?
Die beste KPI-Software gibt es nicht für jedes Unternehmen gleichermaßen.
Entscheidend ist, welche Daten du auswerten möchtest und wie komplex deine Anforderungen sind.
Für einfache Website-KPIs
Wenn du hauptsächlich Website-Traffic, Conversions und Nutzerverhalten analysieren möchtest, ist Google Analytics ein guter Ausgangspunkt.
Für Marketing-Reporting
Für Marketingagenturen und Unternehmen, die Daten aus Google Ads, Social Media, SEO-Tools und Analytics zusammenführen möchten, sind DashThis, Databox oder Klipfolio besonders interessant.
Für Business Intelligence
Wenn du komplexe Unternehmensdaten aus verschiedenen Quellen analysieren möchtest, sind Power BI und Tableau leistungsfähige Lösungen.
Für Projekt- und Unternehmenskennzahlen
Wenn KPIs eng mit Projekten, Aufgaben, Kunden und Finanzen verbunden sind, können Scoro oder Hive sinnvoll sein.
Für flexible eigene Lösungen
Wenn du dein KPI-System sehr individuell aufbauen möchtest, bietet Airtable viel Flexibilität.
Worauf solltest du bei KPI-Software achten?
1. Datenquellen und Integrationen
Das wichtigste Kriterium ist häufig nicht das Dashboard selbst, sondern die Frage:
Kann die Software meine Daten automatisch importieren?
Prüfe deshalb vor dem Kauf, ob deine wichtigsten Systeme unterstützt werden.
Dazu können beispielsweise gehören:
- Google Analytics
- Google Ads
- Meta Ads
- CRM
- ERP
- Shopify
- Salesforce
- HubSpot
- Excel
- Google Sheets
- SQL-Datenbanken
Je mehr Systeme du anbinden möchtest, desto wichtiger sind gute Integrationen.
2. Automatisierung
Ein KPI-Dashboard sollte möglichst wenig manuelle Arbeit verursachen.
Ideal ist:
Datenquelle → automatische Übertragung → Dashboard → Report
So musst du nicht jeden Monat Daten aus verschiedenen Systemen exportieren und manuell in Excel zusammenführen.
3. Aktualisierungsintervalle
Nicht jeder KPI muss in Echtzeit aktualisiert werden.
Für manche Kennzahlen reicht:
- täglich
- stündlich
- mehrmals täglich
Bei operativen Kennzahlen kann dagegen eine deutlich schnellere Aktualisierung sinnvoll sein.
Prüfe deshalb, welche Aktualisierungsintervalle dein gewählter Tarif tatsächlich unterstützt.
4. Benutzerfreundlichkeit
Ein technisch perfektes Dashboard bringt wenig, wenn niemand es versteht.
Achte deshalb auf:
- intuitive Bedienung
- übersichtliche Dashboards
- verständliche Visualisierungen
- einfache Filter
- individuelle Anpassungsmöglichkeiten
5. Datenvisualisierung
Gute KPI-Software sollte Entwicklungen schnell sichtbar machen.
Hilfreich sind beispielsweise:
- Liniendiagramme
- Balkendiagramme
- Tabellen
- KPI-Karten
- Zielerreichungsanzeigen
- Zeitvergleiche
- Filter
Dabei gilt: Ein Dashboard sollte nicht möglichst viele Diagramme enthalten. Es sollte die entscheidenden Kennzahlen verständlich darstellen.
6. Automatische Reports
Wenn du regelmäßig Kunden, Führungskräfte oder Teams über deine Kennzahlen informierst, sind automatische Reports besonders praktisch.
Je nach Anbieter kannst du beispielsweise:
- PDF-Berichte versenden
- Dashboards teilen
- Links bereitstellen
- E-Mail-Reports planen
- Dashboards einbetten
7. Sicherheit und Berechtigungen
KPI-Dashboards können sensible Unternehmensdaten enthalten.
Prüfe deshalb:
- Benutzerrechte
- Rollen
- Zugriffssteuerung
- Zwei-Faktor-Authentifizierung
- Single Sign-on
- Datenverschlüsselung
- Datenschutz
- Speicherort der Daten
Nicht jede Funktion ist in jedem Tarif enthalten.
8. Skalierbarkeit
Dein KPI-System sollte mit deinem Unternehmen wachsen können.
Fragen, die du dir stellen solltest:
- Wie viele Datenquellen kann ich anbinden?
- Wie viele Nutzer können darauf zugreifen?
- Wie viele Dashboards kann ich erstellen?
- Wie hoch sind die Kosten bei mehr Nutzern?
- Gibt es Limits für Datenvolumen?
- Welche Funktionen sind erst im Enterprise-Tarif verfügbar?
KPI-Software oder Excel?
Für wenige Kennzahlen kann Excel oder Google Sheets vollkommen ausreichen.
Je mehr Datenquellen und Nutzer hinzukommen, desto größer wird allerdings der Vorteil einer spezialisierten Lösung.
Excel eignet sich beispielsweise für:
- wenige Datenquellen
- manuelle Auswertungen
- individuelle Berechnungen
- kleine Teams
KPI-Software eignet sich eher für:
- automatische Datenübertragung
- regelmäßiges Reporting
- viele Datenquellen
- gemeinsame Dashboards
- Echtzeit- beziehungsweise automatisierte Aktualisierung
- größere Teams
Die Frage lautet deshalb nicht unbedingt „Excel oder KPI-Software?“, sondern:
Ab welchem Punkt verursacht die manuelle Datenauswertung mehr Aufwand als eine Software kostet?
Fazit: Welche KPI-Software ist die beste?
Welche KPI-Software die beste ist, hängt von deinem konkreten Einsatzgebiet ab.
Google Analytics ist eine gute kostenlose Lösung für Website- und Marketing-KPIs.
Hive eignet sich, wenn du Ziele und KPIs mit Projektmanagement verbinden möchtest.
Airtable bietet viel Flexibilität für individuelle Datenstrukturen.
DashThis und Databox sind besonders interessant für Marketing-Reporting und automatisierte Dashboards.
Klipfolio bietet professionelle KPI-Dashboards mit vielen Integrationen.
Scoro verbindet Kennzahlen mit Projekten, Kunden und Finanzen.
Tableau und Power BI sind leistungsfähige Lösungen für umfangreiche Business-Intelligence-Anforderungen.
Polymer ist interessant, wenn du Daten schnell visualisieren und individuelle Dashboards erstellen möchtest.
Statt ausschließlich nach dem günstigsten Tool zu suchen, solltest du deshalb zuerst deine Anforderungen definieren:
Welche KPIs möchte ich messen? Wo liegen die Daten? Wie oft sollen sie aktualisiert werden? Wer soll die Dashboards nutzen? Und wie viel Automatisierung benötige ich?
Erst danach lässt sich sinnvoll entscheiden, welche KPI-Software das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für dein Unternehmen bietet.






