WooCommerce Kosten pro Monat: Preise & Rechner

Wie viel kostet ein WooCommerce-Shop pro Monat? Die Antwort hängt vor allem von Hosting, Plugins, Zahlungsanbietern, Wartung, Marketing und dem individuellen Funktionsumfang ab.

Mit unserem WooCommerce-Kostenrechner kannst du die laufenden Kosten deines Shops schnell kalkulieren und gleichzeitig mögliche einmalige Kosten für die Entwicklung berücksichtigen.

Der Rechner eignet sich für Gründer, Selbstständige, Online-Shop-Betreiber und Unternehmen, die einen neuen WooCommerce-Shop planen oder die Kosten eines bestehenden Shops überprüfen möchten.

Du kannst unter anderem folgende Kosten berücksichtigen:

  • Hosting
  • Plugins und Theme
  • Zahlungsgebühren
  • monatlichen Umsatz
  • Wartung
  • Marketing und Werbung
  • einmalige Entwicklungs- bzw. Agenturkosten

Jetzt WooCommerce-Kosten berechnen

Gesamtkosten:

Monatlich: 0

Jährlich: 0

Einmalige Agenturkosten: 0


WooCommerce Kostenrechner

Was kostet WooCommerce?

WooCommerce selbst ist kostenlos. Das Plugin ist Open Source und verursacht keine monatliche Plattformgebühr und keine Umsatzbeteiligung. Kosten entstehen stattdessen für die Infrastruktur und die Funktionen, die du zusätzlich benötigst.

Typische Kostenbereiche sind:

KostenartTypische Kosten
WooCommerce0 €
Domainca. 10–30 € pro Jahr
Hostingca. 10–350 €+ pro Monat
Premium-Pluginshäufig 30–300 €+ pro Jahr je Plugin
Themekostenlos bis mehrere hundert Euro
Zahlungsanbieterabhängig von Zahlungsmethode und Umsatz
Wartung0 € bei DIY bis mehrere hundert Euro monatlich
Marketingindividuell
Entwicklungeinmalig oder nach Aufwand

Die tatsächlichen Kosten können deshalb von einem kleinen zweistelligen Betrag pro Monat bis zu mehreren tausend Euro reichen.


WooCommerce-Kosten: Einmalig oder laufend?

Bei der Kalkulation solltest du zwischen einmaligen Kosten und laufenden Kosten unterscheiden.

Einmalige Kosten

Dazu können gehören:

  • Einrichtung von WordPress und WooCommerce
  • Gestaltung und Anpassung des Themes
  • individuelle Programmierung
  • Einrichtung von Zahlungsarten
  • Versand- und Steuerkonfiguration
  • Produktimport
  • Migration von einem anderen Shopsystem
  • Erstellung individueller Funktionen

Laufende Kosten

Dazu gehören beispielsweise:

  • Hosting
  • Domain
  • Premium-Plugins
  • Zahlungsgebühren
  • Wartung und Support
  • Backups und Sicherheitslösungen
  • SEO
  • Werbung
  • E-Mail-Marketing
  • Versand und Fulfillment

Gerade die laufenden Kosten werden bei der Planung eines Shops häufig unterschätzt.


Ist WooCommerce kostenlos?

Ja. WooCommerce kann kostenlos genutzt werden. Das betrifft das eigentliche WooCommerce-System.

Kosten entstehen erst durch zusätzliche Leistungen wie Hosting, Domain, Premium-Erweiterungen, Zahlungsanbieter oder professionelle Dienstleistungen. WooCommerce beschreibt das eigene Modell ausdrücklich als kostenloses Open-Source-System ohne Plattformgebühr und ohne Revenue Share.

Das bedeutet aber nicht, dass ein professioneller WooCommerce-Shop komplett kostenlos betrieben werden kann.

Ein realistisch betriebener Shop benötigt mindestens:

  • Webhosting
  • Domain
  • SSL bzw. HTTPS
  • ein geeignetes Theme
  • gegebenenfalls Plugins
  • einen Zahlungsanbieter
  • Backups und Sicherheitsmaßnahmen

WooCommerce-Hosting: Was kostet das Hosting?

Das Hosting gehört zu den wichtigsten laufenden Kosten eines WooCommerce-Shops.

Für einen kleinen Shop kann günstiges Hosting ausreichen. Mit zunehmendem Traffic, vielen Produkten oder anspruchsvollen Funktionen steigen die Anforderungen an Serverleistung und Datenbank.

Typische Hosting-Kategorien

Einfaches Hosting:
Für kleine Shops häufig etwa 10–30 € pro Monat.

Leistungsfähiges Managed WordPress Hosting:
Je nach Anbieter und Leistungsumfang häufig etwa 30–150 € pro Monat.

VPS oder leistungsstarker Server:
Für größere Shops können 100–500 € oder mehr pro Monat anfallen.

Die Grenzen sind fließend. Entscheidend sind unter anderem Besucherzahlen, Bestellvolumen, Datenbankgröße, Plugins und Performance-Anforderungen.


Was kostet eine Domain für WooCommerce?

Eine Domain ist unabhängig von WooCommerce und wird normalerweise jährlich bezahlt.

Für eine klassische .de-Domain sind häufig etwa 10–30 € pro Jahr realistisch. Je nach Domainendung und Anbieter können die Kosten höher oder niedriger ausfallen.

Zusätzlich solltest du prüfen:

  • Verlängerungspreis
  • enthaltene DNS-Leistungen
  • E-Mail-Postfächer
  • zusätzliche Domainendungen
  • Kosten für Domainwechsel oder Transfers

Die Domain ist im Vergleich zu Hosting, Zahlungsgebühren und Marketing normalerweise einer der kleineren Kostenfaktoren.


WooCommerce-Plugins: Wie viel kosten Erweiterungen?

WooCommerce bietet zahlreiche kostenlose Erweiterungen. Für komplexere Funktionen werden allerdings häufig Premium-Plugins benötigt.

Beispiele sind:

  • Abonnements
  • Buchungen
  • Produktkonfiguratoren
  • zusätzliche Zahlungsarten
  • B2B-Funktionen
  • Produktfilter
  • Schnittstellen zu Warenwirtschaftssystemen
  • Versandlösungen
  • Marketing-Automatisierung

Die Preise unterscheiden sich stark. Im offiziellen WooCommerce Marketplace liegen viele Extensions aktuell zwischen 29 und 299 US-Dollar pro Jahr.

Wichtig: Nicht jedes Plugin ist zwingend erforderlich. Du solltest nur Erweiterungen installieren, die für deinen Shop tatsächlich einen Mehrwert bieten.


Beispiele für kostenpflichtige WooCommerce-Erweiterungen

YITH WooCommerce Subscription (Abo-Plugin)

Die beliebteste Alternative zum offiziellen Abo-Plugin. Es ermöglicht wiederkehrende Zahlungen für Boxen, Dienstleistungen oder digitale Produkte.

  • Kosten: ca. 199,99 € / Jahr (für 1 Website)

YITH WooCommerce Dynamic Pricing and Discounts (Staffelpreise & Rabatte)

Ermöglicht komplexe Preisregeln wie „Kaufe 3, zahle 2“, Rabatte für bestimmte Kundengruppen (B2B) oder zeitlich begrenzte Sonderaktionen.

  • Kosten: ca. 144,99 € / Jahr (für 1 Website)

YITH Booking and Appointment for WooCommerce (Buchungssystem)

Verwandelt den Shop in eine Buchungsplattform für Hotels, Mietwagen, Termine oder Events mit dynamischen Preisen je nach Saison.

  • Kosten: ca. 249,99 € / Jahr (für 1 Website)

Was kostet ein WooCommerce-Theme?

Für WooCommerce kannst du ein kostenloses Theme verwenden oder ein Premium-Theme kaufen.

Kostenloses Theme

Kosten: 0 €

Für einen einfachen Shop kann ein kostenloses Theme vollkommen ausreichend sein.

Premium-Theme

Je nach Anbieter und Lizenzmodell können Premium-Themes beispielsweise 50–200 € oder mehr kosten.

Wichtiger als der reine Preis sind:

  • regelmäßige Updates
  • WooCommerce-Kompatibilität
  • Performance
  • responsive Darstellung
  • Anpassbarkeit
  • Support
  • Kompatibilität mit deinem Page Builder oder Block Editor

Ein günstiges Theme kann langfristig teuer werden, wenn es schlecht gepflegt wird oder zahlreiche zusätzliche Plugins benötigt.


WooCommerce-Zahlungsgebühren

WooCommerce selbst verlangt keine Transaktionsgebühr für Verkäufe.

Der Zahlungsanbieter berechnet jedoch Gebühren.

Die tatsächlichen Kosten hängen unter anderem von:

  • Zahlungsmethode
  • Kartenherkunft
  • Zahlungsanbieter
  • Umsatz
  • Transaktionsgröße
  • Vertrag und Tarif

ab.

Bei WooPayments beispielsweise gibt es keine monatliche Grundgebühr; die Gebühren werden pro Zahlung berechnet und hängen vom Land und der verwendeten Zahlungsmethode ab. Für Deutschland nennt WooPayments bei Kartenzahlungen aktuell 1,50 % + 0,25 € für die Standardkartenkategorie. Für Karten außerhalb Europas fällt ein zusätzlicher Aufschlag an.

Bei anderen Zahlungsanbietern wie PayPal, Stripe oder Mollie gelten jeweils eigene Gebührenmodelle.

Deshalb solltest du für den Kostenrechner nicht einfach einen pauschalen Wert verwenden, sondern deine tatsächlichen Zahlungsgebühren berücksichtigen.


Warum der Umsatz für die WooCommerce-Kosten wichtig ist

Zahlungsgebühren werden häufig prozentual am Umsatz berechnet.

Beispiel:

Bei 10.000 € Monatsumsatz und durchschnittlich 2 % Zahlungsgebühren entstehen bereits rund 200 € Zahlungsgebühren.

Bei 50.000 € Monatsumsatz wären es bei gleicher Gebührenquote bereits rund 1.000 €.

Die Zahlungsgebühren können damit deutlich stärker ins Gewicht fallen als Hosting oder Domain.


Was kostet die WooCommerce-Wartung?

Die Kosten hängen vor allem davon ab, was tatsächlich enthalten ist.

DIY-Wartung

0 € externe Kosten

Du investierst allerdings deine eigene Zeit.

Basis-Wartung

Etwa 100–200 € pro Monat

Zum Beispiel:

  • Updates
  • Backups
  • Sicherheitskontrolle
  • kleinere technische Anpassungen

Umfangreicher Wartungsvertrag

Etwa 200–500 €+ pro Monat

Je nach Anbieter können zusätzlich enthalten sein:

  • Support
  • Performance-Optimierung
  • Fehlerbehebung
  • Entwicklungsstunden
  • Monitoring
  • Sicherheitsmaßnahmen

Für einen professionellen Shop sollte Wartung nicht erst dann eingeplant werden, wenn bereits ein Problem auftritt.


Versand und Fulfillment

Bei einem physischen WooCommerce-Shop gehören auch Versand und Verpackung zu den Betriebskosten.

Dazu zählen beispielsweise:

  • Versanddienstleister
  • Kartons und Verpackungsmaterial
  • Etiketten
  • Retouren
  • Lagerung
  • Kommissionierung
  • Fulfillment

Diese Kosten werden im klassischen WooCommerce-Budget häufig vergessen.

Ob du die Versandkosten vollständig an Kunden weitergibst oder teilweise selbst übernimmst, ist eine unternehmerische Entscheidung und sollte in deine Kalkulation einfließen.


Buchhaltung und Steuern

WooCommerce erzeugt Bestellungen, Rechnungen, Zahlungen, Rückerstattungen und gegebenenfalls unterschiedliche Steuersätze.

Je nach Geschäftsmodell können deshalb zusätzliche Kosten für:

  • Buchhaltungssoftware
  • Steuerberater
  • Rechnungssoftware
  • Schnittstellen
  • Zahlungsabgleich

entstehen.

Gerade bei größeren Shops solltest du die Buchhaltung möglichst früh automatisieren.


Marketing und SEO für WooCommerce

Ein technisch guter Shop verkauft noch keine Produkte.

Zu den möglichen Marketingkosten gehören:

  • Google Ads
  • Meta Ads
  • SEO
  • E-Mail-Marketing
  • Affiliate-Marketing
  • Social Media
  • Content-Marketing
  • Conversion-Optimierung

Beim Marketing gibt es keine sinnvolle pauschale WooCommerce-Kostenangabe.

Ein kleiner Shop kann mit einem geringen Werbebudget starten. Ein etablierter Shop kann dagegen mehrere tausend Euro pro Monat für Marketing investieren.

Deshalb solltest du Marketing im Kostenrechner separat von den technischen Shopkosten betrachten.

Für SEO können beispielsweise Optimierungen von Produktbeschreibungen, Kategorieseiten und Ratgeberinhalten relevant sein. Auch ein SEO-Plugin gehört bei vielen Shops zum technischen Setup.


Was kostet ein WooCommerce-Shop von einer Agentur?

Die Entwicklungskosten hängen wesentlich vom Umfang des Shops ab.

Ein einfacher Shop mit Standard-Theme und wenigen individuellen Anpassungen ist deutlich günstiger als ein individuell entwickeltes Shopsystem.

Grobe Orientierung

Einfacher WooCommerce-Shop:
ca. 3.000–5.000 €

Professioneller Shop mit individuellem Design:
ca. 5.000–15.000 €

Komplexer WooCommerce-Shop:
ca. 15.000–30.000 €+

Enterprise-Projekte:
häufig 30.000–50.000 €+

Das sind keine festen Marktpreise. Schnittstellen, individuelle Funktionen, Produktimporte, Migrationen und spezielle Anforderungen können den Aufwand erheblich verändern.


WooCommerce-Entwicklung nach Stunden

Wenn individuelle Programmierung erforderlich ist, rechnen Entwickler häufig nach Stunden ab.

Je nach Spezialisierung, Erfahrung und Agentur können beispielsweise 80–200 € oder mehr pro Stunde anfallen.

Eine kleine Anpassung kann deshalb relativ günstig sein. Eine individuelle Produktlogik, eine ERP-Schnittstelle oder ein komplett eigenes Checkout-System kann dagegen schnell mehrere tausend Euro kosten.


Was kostet ein WooCommerce-Shop pro Monat?

Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Für eine realistische Kalkulation kannst du aber verschiedene Shopgrößen betrachten.

Kleiner WooCommerce-Shop

Bei einem kleinen Shop mit wenigen Produkten und geringem Umsatz können beispielsweise folgende Kosten entstehen:

Hosting:        15–30 €
Plugins/Theme:  10–30 €
Wartung:         0–100 €
Payment:       abhängig vom Umsatz
Domain:          ca. 2 € monatlich umgerechnet

≈ 30–160 € pro Monat

Marketing und Versand sind dabei noch nicht berücksichtigt.


Professioneller WooCommerce-Shop

Bei einem etablierten Shop können die Kosten beispielsweise so aussehen:

Hosting:         50–150 €
Plugins:          30–100 €
Wartung:         150–350 €
Payment:        abhängig vom Umsatz
Marketing:       individuell

≈ 230 €+ pro Monat

Bei höheren Umsätzen können allein die Zahlungsgebühren mehrere hundert oder tausend Euro monatlich betragen.


Größerer WooCommerce-Shop

Bei einem größeren Shop kommen häufig zusätzliche Kosten hinzu:

Leistungsfähiges Hosting
Premium-Plugins
Wartung und Support
Entwicklung
Schnittstellen
SEO
Marketing
Payment
Fulfillment

Hier können die laufenden Gesamtkosten schnell mehrere tausend Euro pro Monat erreichen.


WooCommerce-Kosten: Drei Beispielrechnungen

Beispiel 1: Kleiner Shop

1.000 € Umsatz pro Monat

Technische Fixkosten:

  • Hosting: 20 €
  • Plugins: 15 €
  • Wartung: 0 €
  • Domain umgerechnet: 2 €

Dazu kommen Zahlungsgebühren und gegebenenfalls Marketing.

Technische Fixkosten: ca. 37 € pro Monat


Beispiel 2: Mittlerer Shop

10.000 € Umsatz pro Monat

Beispielsweise:

  • Hosting: 60 €
  • Plugins: 50 €
  • Wartung: 200 €
  • Domain: 2 €
  • Payment bei angenommener Gebührenquote von 2 %: 200 €

Gesamt: ca. 512 € pro Monat


Beispiel 3: Größerer Shop

50.000 € Umsatz pro Monat

Beispielsweise:

  • Hosting: 250 €
  • Plugins: 150 €
  • Wartung/Support: 500 €
  • Payment bei angenommenen 2 %: 1.000 €
  • Marketing: 2.000 €

Gesamt: ca. 3.900 € pro Monat

Diese Beispiele zeigen: Nicht WooCommerce selbst verursacht bei größeren Shops die größten Kosten. Entscheidend sind vor allem Zahlungsgebühren, Personal, Entwicklung, Marketing und Infrastruktur.


Ist WooCommerce günstiger als Shopify?

Bei kleinen Shops kann WooCommerce aufgrund der kostenlosen Kernsoftware sehr günstig starten.

Der Vorteil:

  • keine monatliche WooCommerce-Plattformgebühr
  • keine Umsatzbeteiligung durch WooCommerce
  • freie Hostingwahl
  • große Auswahl an Erweiterungen
  • hohe Individualisierbarkeit

Der Nachteil:

  • du bist stärker für Hosting und Wartung verantwortlich
  • Plugins müssen gepflegt werden
  • technische Probleme musst du selbst lösen oder bezahlen
  • die tatsächlichen Gesamtkosten hängen stark von deiner Konfiguration ab

Deshalb ist „WooCommerce ist günstiger als Shopify“ zu pauschal.

Die richtige Frage lautet vielmehr:

Welche Gesamtkosten entstehen für meinen konkreten Shop?

Genau dafür ist ein Kostenrechner sinnvoll.


Kosten für die Migration von WooCommerce zu Shopify oder Shopware

Wenn du bereits einen Shop betreibst, können zusätzlich einmalige Migrationskosten entstehen.

Bei einer Migration müssen beispielsweise übertragen werden:

  • Produkte
  • Kategorien
  • Kunden
  • Bestellungen
  • Varianten
  • Bilder
  • URLs
  • Weiterleitungen
  • SEO-Daten

Die Kosten hängen stark von der Datenmenge und der Komplexität des bestehenden Shops ab.

Ein automatischer Import kann bei einfachen Shops ausreichen. Bei größeren Shops ist häufig eine individuelle Prüfung und Nachbearbeitung erforderlich.


Was beeinflusst die WooCommerce-Kosten am stärksten?

Die wichtigsten Kostentreiber sind:

1. Umsatz

Je höher der Umsatz, desto stärker wirken sich prozentuale Zahlungsgebühren aus.

2. Besucherzahlen

Mehr Traffic kann leistungsfähigeres Hosting und zusätzliche Infrastruktur erfordern.

3. Anzahl der Produkte

Viele Produkte, Varianten und komplexe Filter können Datenbank und Shopstruktur stärker belasten.

4. Plugins

Viele Premium-Plugins können zusammen schnell mehrere hundert Euro jährlich kosten.

5. Individualentwicklung

Sonderfunktionen und Schnittstellen erhöhen die einmaligen und laufenden Entwicklungskosten.

6. Wartung

Wer Updates und technische Betreuung nicht selbst übernimmt, benötigt ein entsprechendes Wartungsbudget.

7. Marketing

Für viele Shops ist nicht die Technik, sondern die Kundengewinnung der größte Kostenblock.


Wie kannst du WooCommerce-Kosten sparen?

Du musst nicht sofort einen komplexen Shop mit zahlreichen Premium-Plugins aufbauen.

Starte schlank

Installiere nur Funktionen, die du tatsächlich benötigst.

Wähle gutes Hosting

Extrem günstiges Hosting kann bei einem wachsenden Shop schnell zum Performanceproblem werden.

Vermeide Plugin-Überladung

Jedes zusätzliche Plugin kann Wartungsaufwand und potenzielle Konflikte verursachen.

Prüfe Jahreskosten

Ein Plugin für 100 € klingt zunächst günstig. Bei zehn vergleichbaren Plugins entstehen daraus bereits 1.000 € jährlich.

Kalkuliere Payment korrekt

Bei steigendem Umsatz können Zahlungsgebühren schnell wichtiger werden als Hosting und Plugins.

Plane Wartung ein

Regelmäßige Updates sind günstiger als eine aufwendige Reparatur nach einem Fehler.


Warum DIY bei WooCommerce nicht kostenlos ist

WooCommerce ist kostenlos – deine Zeit ist es nicht.

Wenn du deinen Shop selbst aufsetzt, übernimmst du unter anderem:

  • Installation und Konfiguration
  • Theme-Anpassungen
  • Plugin-Auswahl
  • Updates
  • Backups
  • Sicherheitskontrollen
  • Fehlerbehebung
  • Zahlungsarten
  • Versand
  • Steuerkonfiguration
  • Performance-Optimierung

Bei einem kleinen Shop kann DIY sinnvoll sein.

Bei einem geschäftskritischen Shop solltest du dagegen überlegen, ob deine Zeit besser in Vertrieb, Marketing und Kundenbetreuung investiert ist.


WooCommerce-Kosten richtig kalkulieren

Bei der Kalkulation solltest du nicht nur fragen:

„Was kostet WooCommerce?“

Sinnvoller ist:

„Was kostet mein kompletter WooCommerce-Shop pro Monat?“

Dazu gehören mindestens:

Technik

  • Hosting
  • Domain
  • Plugins
  • Theme

Betrieb

  • Wartung
  • Support
  • Backups
  • Sicherheit

Verkauf

  • Zahlungsgebühren
  • Versand
  • Fulfillment

Wachstum

  • SEO
  • Google Ads
  • Social Ads
  • E-Mail-Marketing

Entwicklung

  • Einrichtung
  • individuelle Programmierung
  • Schnittstellen
  • Migrationen

Mit unserem WooCommerce-Kostenrechner kannst du diese Faktoren zusammenführen und dein individuelles Budget kalkulieren.


FAQ zu WooCommerce-Kosten

Was kostet WooCommerce?

WooCommerce selbst kostet 0 €. Kosten entstehen unter anderem für Hosting, Domain, Plugins, Zahlungsanbieter, Wartung und Marketing.

Was kostet WooCommerce pro Monat?

Ein kleiner WooCommerce-Shop kann mit relativ niedrigen technischen Fixkosten betrieben werden. Mit professionellem Hosting, Wartung, Premium-Plugins, Payment und Marketing können die monatlichen Kosten dagegen mehrere hundert oder tausend Euro betragen.

Ist WooCommerce wirklich kostenlos?

Ja. Das WooCommerce-Kernsystem ist kostenlos und Open Source. Für zusätzliche Infrastruktur und Funktionen fallen jedoch Kosten an.

Wie viel kostet ein WooCommerce-Shop von einer Agentur?

Einfache professionelle Shops können bei einigen tausend Euro beginnen. Individuelle oder komplexe Shops können 10.000, 20.000, 30.000 € oder deutlich mehr kosten.

Gibt es bei WooCommerce Transaktionsgebühren?

WooCommerce selbst erhebt keine Umsatzbeteiligung. Der jeweilige Zahlungsanbieter berechnet jedoch Transaktionsgebühren.

Welche Plugins brauche ich für WooCommerce?

Das hängt vom Shop ab. Du benötigst nicht automatisch zahlreiche Premium-Plugins. Für Zahlungsarten, Rechtsthemen, Versand, SEO, Buchungen oder Abonnements können je nach Geschäftsmodell zusätzliche Erweiterungen sinnvoll sein.

Was kostet ein WooCommerce-Theme?

Es gibt kostenlose Themes. Premium-Themes können je nach Anbieter und Lizenzmodell beispielsweise 50–200 € oder mehr kosten.

Was kostet WooCommerce Hosting?

Das hängt stark von Shopgröße und Leistungsanforderungen ab. WooCommerce nennt aktuell für viele Shops etwa 25–350 US-Dollar pro Monat als Orientierung.

Was kostet WooCommerce im ersten Jahr?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Bei einem einfachen DIY-Shop können die Kosten relativ niedrig bleiben. Bei einem professionellen Shop kommen zusätzlich Entwicklung, Premium-Plugins, Hosting, Wartung und Marketing hinzu.

Was ist günstiger: WooCommerce oder Shopify?

WooCommerce hat keine monatliche Plattformgebühr, während Shopify mit monatlichen Tarifen arbeitet. Dafür übernimmt WooCommerce weniger technische Aufgaben für dich. Welches System günstiger ist, hängt deshalb vom konkreten Shop ab.

Lohnt sich WooCommerce für kleine Shops?

Ja. Besonders interessant ist WooCommerce, wenn du flexibel bleiben möchtest, volle Kontrolle über deine Website und Daten haben möchtest und bereit bist, dich selbst um Technik oder einen Dienstleister zu kümmern.

Wie kann ich meine WooCommerce-Kosten berechnen?

Am einfachsten ist es, Hosting, Plugins, Wartung, Payment, Marketing und gegebenenfalls Entwicklung zusammenzurechnen. Mit unserem WooCommerce-Kostenrechner kannst du diese Werte direkt eingeben und deine voraussichtlichen monatlichen und jährlichen Kosten berechnen.