Die Berechnung der Lagerkosten ist für eine effiziente Lagerverwaltung und die Rentabilität deines Unternehmens unerlässlich. Das Wissen, wie du deine Lagerkosten genau berechnest, kann deine Preisstrategie und betriebliche Effizienz erheblich verbessern.
Wenn du diese Kosten in verschiedene Kategorien wie fixe, variable und administrative Kosten aufteilst, erhältst du ein klareres Bild von deinen gesamten Lagerausgaben.

Verschiedene Methoden und Formeln können dir helfen, diese Kosten zu ermitteln und möglicherweise zu senken. Die Verwendung bestimmter Formeln zur Ermittlung der Kosten pro gelagertem Artikel kann dir zum Beispiel Bereiche aufzeigen, in denen du Geld sparen kannst.
Es gibt auch Technologie- und Software-Tools, die dich bei Echtzeitberechnungen und -aktualisierungen unterstützen und sicherstellen, dass du immer über deine Lagerkosten informiert bist.
Eine effiziente Verwaltung der Lagerkosten beinhaltet mehr als nur Kalkulation. Sie erfordert auch eine strategische Planung und eine ständige Überprüfung der Lagerhaltungsprozesse.
Wenn du auf dem Laufenden bleibst und die richtigen Werkzeuge einsetzt, kannst du einen schlanken und kosteneffizienten Betrieb aufrechterhalten, der letztendlich zum Erfolg deines Unternehmens beiträgt. Ausführlichere Strategien und Beispiele findest du in Lagerkosten berechnen und senken (inkl. Formeln).
Was sind Lagerkosten?

Lagerkosten, auch bekannt als Lagerhaltungskosten, beziehen sich auf die Kosten, die mit der Aufbewahrung und Verwaltung des Inventars in deinem Lager verbunden sind.
Diese Kosten umfassen sowohl feste als auch variable Komponenten.
Zu den Fixkosten können gehören:
- Miete oder Leasingzahlungen
- Gehälter für Lagerpersonal
- Abschreibung von Lagerausstattung
Variable Kosten können bestehen aus:
- Versorgungsunternehmen (Strom, Heizung, etc.)
- Verpackungsmaterialien
- Bearbeitungskosten
Diese Kosten zu verstehen, ist entscheidend für die Optimierung deines Lagerbetriebs.
Eine häufig verwendete Kennzahl ist der Lagerkostensatz. Dieser Satz hilft dir, die Effizienz deiner Bestandsverwaltung zu bewerten. Die Formel zur Berechnung des Lagerkostensatzes lautet:
Lagerkostensatz = (Lagerkosten / Durchschnittlicher Lagerwert) × 100%
Wenn deine jährlichen Lagerkosten z.B. 25.000 € betragen und der durchschnittliche Lagerwert 100.000 € beträgt, würde dein Lagerkostensatz 25% betragen.
Das Verständnis der Komponenten und der Berechnung der Lagerkosten ist für eine effektive Finanzplanung und Entscheidungsfindung in Bezug auf deine Bestands- und Lagerstrategien unerlässlich.
Dieses Wissen ermöglicht eine bessere Ressourcenzuweisung und Maßnahmen zur Kostenkontrolle in deinem Lagerbetrieb.
Die Berechnung der Lagerkosten ist für Unternehmen aus mehreren Gründen wichtig:
Wichtige Gründe für die Berechnung von Lagerkosten
- Kostenkontrolle:
- Effizienz und Kostengünstigkeit: Durch die genaue Berechnung der Lagerkosten können Unternehmen sicherstellen, dass die Lagerhaltung effizient und kostengünstig durchgeführt wird. Dies hilft, überflüssige Ausgaben zu identifizieren und zu reduzieren
- Identifikation von Einsparpotenzialen: Eine präzise Kalkulation ermöglicht es, Bereiche zu finden, in denen Kosten gesenkt werden können, um die Rentabilität zu steigern
- Optimierung der Lagerbestände:
- Vermeidung von Über- und Fehlbeständen: Die Berechnung der Lagerkosten hilft, die optimalen Lagerbestände zu bestimmen. Dies verhindert Überbestände, die unnötige Kosten verursachen, und Fehlbestände, die zu Lieferengpässen führen können
- Bedarfsgerechte Lagermengen: Durch die Analyse der Lagerkosten können Unternehmen ihre Bestandsführung optimieren und sicherstellen, dass die Lagermengen den tatsächlichen Bedarf abdecken[6].
- Preisgestaltung und Rentabilität:
- Einfluss auf die Preisgestaltung: Lagerkosten sind ein entscheidender Faktor bei der Preisgestaltung von Produkten. Wenn die Lagerkosten zu hoch sind, kann dies den Verkaufspreis erhöhen und die Rentabilität beeinträchtigen
- Wettbewerbsfähigkeit: Eine genaue Kalkulation der Lagerkosten ermöglicht es Unternehmen, wettbewerbsfähige Preise zu setzen und die Gewinnmargen zu maximieren
- Budgetplanung:
- Einfluss auf die Gesamtbudgets: Lagerkosten haben einen erheblichen Einfluss auf die Gesamtbudgets eines Unternehmens. Eine präzise Berechnung ist entscheidend, um realistische Budgets zu erstellen und die finanzielle Planung zu optimieren
- Ressourcenallokation: Durch die Kenntnis der Lagerkosten können Unternehmen ihre Ressourcen effizienter allozieren und sicherstellen, dass die finanziellen Mittel optimal genutzt werden
Insgesamt ist die Berechnung der Lagerkosten unverzichtbar, um die Effizienz der Lagerhaltung zu gewährleisten, die Rentabilität zu steigern und die finanzielle Planung zu optimieren.
Bestandteile der Lagerkosten

Die Lagerkosten setzen sich aus verschiedenen Komponenten zusammen, die sich auf die Gesamtkostenstruktur der Unterhaltung eines Lagers auswirken.
Zu diesen Komponenten gehören Kapitalkosten, Lagerkosten, Risikokosten und Kosten für die ausgehende Logistik. Jede dieser Komponenten spielt eine entscheidende Rolle bei der Bestimmung der Effizienz und der Kosten deiner Lagerverwaltung.
Kapitalkosten
Die Kapitalkosten stellen die finanziellen Investitionen dar, die in deinem Lagerbestand gebunden sind. Dazu gehören die Kosten für den Kauf und die Finanzierung der Waren.
Wenn dein Kapital in den Lagerbestand investiert ist, kann es keine Erträge an anderer Stelle erwirtschaften. Daher ist es wichtig, die Opportunitätskosten oder die potenziellen Erträge aus alternativen Investitionen zu berücksichtigen.
Wichtige Punkte:
- Kosten für den Kauf von Waren
- Zinsen für die Finanzierung des Inventars
- Opportunitätskosten für gebundenes Kapital
Eine genaue Berechnung dieser Kosten sorgt für eine bessere Finanzplanung und kann als Entscheidungsgrundlage für den Lagerbestand dienen.
Lagerungskosten
Die Lagerkosten umfassen die Ausgaben, die direkt mit dem physischen Raum und den Ressourcen zusammenhängen, die für die Verwaltung deines Bestands erforderlich sind.
Dazu gehören die Miete oder die Abschreibung der Lagerfläche, Versorgungsleistungen wie Strom und Wasser und die Betriebskosten für die Lagerhaltung.
Komponenten:
- Miete oder Abschreibung: Kosten, die mit der Miete oder dem Besitz von Lagerräumen verbunden sind.
- Nebenkosten: Kosten für die Aufrechterhaltung einer kontrollierten Umgebung (Beleuchtung, Heizung, Kühlung).
- Wartung: Regelmäßige Instandhaltung des Lagers und der Ausrüstung.
Eine effiziente Verwaltung dieser Kosten kann zu erheblichen Einsparungen und einer verbesserten betrieblichen Effizienz führen.
Risiko Kosten
Die Risikokosten berücksichtigen die potenziellen Verluste, die durch die Vorratshaltung entstehen. Dazu gehören die Kosten, die durch Beschädigung, Veralterung, Diebstahl und andere unvorhergesehene Ereignisse entstehen.
Um die Risikokosten in den Griff zu bekommen, ist es wichtig, eine angemessene Versicherung abzuschließen und robuste Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen.
Faktoren:
- Beschädigung und Verderb: Kosten, die dadurch entstehen, dass Waren verderben oder unbrauchbar werden.
- Veralterung: Vorräte, deren Marktwert sinkt oder die unverkäuflich werden.
- Diebstahl und Verlust: Kosten durch verschwundenes oder gestohlenes Inventar.
Zur Minimierung der Risikokosten gehören regelmäßige Bestandsprüfungen und wirksame Strategien zur Verlustvermeidung.
Kosten für ausgehende Logistik
Die Kosten der Outbound-Logistik beziehen sich auf die Kosten, die bei der Verteilung der Waren vom Lager zum endgültigen Bestimmungsort entstehen. Zu diesen Kosten gehören Verpackung, Umschlag und Transport.
Eine effiziente Outbound-Logistik ist entscheidend für eine pünktliche und kostengünstige Lieferung.
Wichtige Aspekte:
- Verpackung: Materialien und Arbeit, die erforderlich sind, um die Waren für den Versand vorzubereiten.
- Umschlag: Arbeitskosten für den Transport von Waren innerhalb und außerhalb des Lagers.
- Transport: Kosten für den Transport von Waren zu Kunden oder Einzelhandelsstandorten.
Die Optimierung der Outbound-Logistik kann die Kundenzufriedenheit erhöhen und die Lieferzeiten verkürzen.
Wenn du diese Komponenten verstehst und verwaltest, kannst du deine Lagerkosten effektiv kontrollieren und die Bestandsverwaltung verbessern.
Die Umsetzung strategischer Maßnahmen zur Optimierung jeder Komponente kann zu erheblichen Kosteneinsparungen und effizienteren Abläufen führen. Weitere Informationen findest du unter Lagerkosten und Lagerkosten berechnen und reduzieren.
Methoden zur Berechnung von Lagerkosten

- Pro Stück Methode:
- Berechnung: Diese Methode berechnet die Lagerkosten direkt auf Basis der Anzahl der gelagerten Einheiten. Die Kosten werden pro Stück oder Artikel berechnet.
- Anwendung: Ideal für Unternehmen mit einer großen Anzahl von Artikeln, bei denen die Kosten pro Einheit wichtig sind.
- Prozentuale Methode:
- Berechnung: Hier werden die Lagerkosten als Prozentsatz des gesamten Lagerwerts berechnet. Der Lagerkostensatz wird auf den durchschnittlichen Lagerwert angewendet.
- Anwendung: Diese Methode ist nützlich, um die Gesamtkosten der Lagerhaltung zu schätzen und in die Preiskalkulation einzubeziehen
- Tägliche Lagerkosten:
- Berechnung: Die Lagerkosten werden pro Tag oder Monat berechnet. Diese Methode ist besonders für Unternehmen mit hoher Lagerumschlagshäufigkeit geeignet.
- Anwendung: Hilft bei der Planung und Optimierung der Lagerkapazitäten, insbesondere in Branchen mit schnellem Warenumschlag
Formeln zur Berechnung der Lagerkosten
- Lagerkostensatz:Lagerkostensatz = Lagerkosten Durchschnittlicher Lagerwert × 100 Lagerkostensatz =Durchschnittlicher Lagerwert Lagerkosten ×100 Diese Formel gibt den Prozentsatz der Lagerkosten im Verhältnis zum durchschnittlichen Lagerwert an
- Lagerkosten pro Stück:Lagerkosten pro Stück = Lagerkostensatz×Wert pro StückLagerkosten pro Stück = Lagerkostensatz×Wert pro Stück Diese Berechnung gibt die Lagerkosten für jedes einzelne Stück an
- Tägliche Lagerkosten:Tägliche Lagerkosten=Jährliche Lagerkosten 365T gliche Lagerkosten=365 Jährliche Lagerkosten
Lagerkosten Rechner
Beeinflussende Faktoren für Lagerkosten

DieLagerkosten werden von mehreren Schlüsselfaktoren beeinflusst. Diese zu verstehen, kann dir helfen, deine Lagerkosten effektiv zu verwalten und zu optimieren. Hier sind die wichtigsten Elemente:
1. Raumnutzung:Eine effiziente Nutzung des Lagerraums kann die Kosten erheblich senken. Zum Beispiel kann die Implementierung von Systemen wie FiFo (First In First Out) die Palettenlagerung optimieren.
2. Miete und Gebäudekosten: Mieten, Pachten oder Kosten, die mit dem Gebäudeeigentum verbunden sind, wie Abschreibung, Versicherung und Instandhaltung, tragen zu deinen Ausgaben bei. Es ist wichtig, diese Kosten im Griff zu haben.
3. Energiekosten: Die Energiekosten, einschließlich Beleuchtung, Heizung und Kühlung, können sich schnell summieren. Die Investition in energieeffiziente Systeme kann diese Kosten senken.
4. Arbeitskosten:Die Löhne für das Lagerpersonal sowie die Kosten für Schulungen und Überstunden sind erheblich. Die Rationalisierung von Abläufen zur Minimierung unnötiger Arbeit kann Geld sparen.
5. Ausrüstungskosten:Die Kosten für Gabelstapler, Regale und andere Geräte müssen berücksichtigt werden. Eine regelmäßige Wartung kann kostspielige Reparaturen und Ersatzbeschaffungen verhindern.
6. Kosten für die Lagerhaltung:Die Kosten für die Lagerhaltung umfassen Lagergebühren und Versicherungen. Eine effiziente Bestandsverwaltung kann dazu beitragen, diese Kosten zu senken.
7. Verwaltungskosten:Softwaresysteme und Verwaltungspersonal, das mit der Verwaltung des Lagers beschäftigt ist, erhöhen die Gesamtkosten. Effiziente Systeme können diese Kosten senken.
Ein Beispiel für die Optimierung von Lagerabläufen ist die Verwendung von stapelbaren Paletten, die weniger Platz benötigen, was eine effizientere Raumnutzung ermöglicht und die Gesamtkosten senken kann.
Zusammenfassende Tabelle:
Faktor | Erläuterung |
---|---|
Raumausnutzung | Effiziente Lagerpraktiken. |
Miete und Gebäudekosten | Kosten für den Raum und seine Instandhaltung. |
Energiekosten | Kosten für Beleuchtung, Heizung und Kühlung. |
Arbeitskosten | Löhne, Ausbildung und Überstunden. |
Kosten der Ausrüstung | Gabelstapler, Regale und Wartung. |
Vorratshaltungskosten | Gebühren für die Lagerung von Inventar, einschließlich Versicherung. |
Verwaltungskosten | Software und Personal für die Verwaltung des Lagers. |
Ein effizientes Management dieser Faktoren kann dir helfen, deine Lagerkosten unter Kontrolle zu halten und einen reibungsloseren Betrieb zu gewährleisten.
Strategien zur Minimierung der Lagerkosten

Wirksame Strategien zur Minimierung der Lagerkosten konzentrieren sich auf eine präzise Bestandsverwaltung, eine optimierte Lagergestaltung und die Automatisierung der Lagerprozesse. Die Umsetzung dieser Strategien kann die Kosten erheblich senken und gleichzeitig einen effizienten Betrieb gewährleisten.
Inventarverwaltung
Eine effektive Bestandsverwaltung kann die Lagerkosten senken und den Cashflow verbessern. Beginne damit, die Nachfragemuster zu analysieren, um Überbevorratung und Fehlbestände zu vermeiden.
Nutze die Just-in-Time (JIT) -Bestandsaufnahme, um Waren nur dann zu erhalten, wenn sie für die Produktion oder den Verkauf benötigt werden. Dadurch werden die Lagerkosten minimiert und der Bedarf an großen Lagerflächen verringert.
DieABC-Analyse ist ein weiteres nützliches Instrument. Klassifiziere den Bestand in drei Kategorien: A (hoher Wert, geringe Menge), B (mittlerer Wert und Menge) und C (geringer Wert, hohe Menge). So kannst du Prioritäten bei der Verwaltung und der Zuweisung von Lagerraum setzen.
Implementiere Systeme zur Bestandsverfolgung, um den Bestandsbedarf genau zu überwachen und zu prognostizieren und so das Risiko einer Überbevorratung zu verringern.
Optimierung der Lagergestaltung
Die Optimierung der Gestaltung deines Lagers erleichtert den reibungslosen Betrieb und senkt die Kosten. Die Planung des Layouts ist entscheidend.
Nutze ein U-förmiges Layout, um die Ein- und Auslieferungsprozesse zu optimieren. Diese Anordnung ermöglicht einen effizienten Warenverkehr und minimiert die Transportwege.
Vertikale Lagerung kann die Raumnutzung maximieren. Nutze Zwischengeschosse und Hochregale, um Artikel zu lagern, ohne die Lagerfläche zu vergrößern.
Implementiere Cross-Docking, um die Umschlag- und Lagerzeit zu reduzieren. Die Waren werden von den ankommenden LKWs entladen und direkt auf die abgehenden LKWs verladen, wodurch der Bedarf an Lagerhaltung minimiert wird.
Automatisierung im Lager
Investitionen in die Lagerautomatisierung steigern die Effizienz und senken die Arbeitskosten. Automatisierte Lager- und Bereitstellungssysteme (AS/RS) können Gegenstände mit minimalen menschlichen Eingriffen ein- und auslagern.
Dierobotergestützte Prozessautomatisierung (RPA) hilft beim Sortieren, Verpacken und Verwalten von Aufgaben mit hohem Volumen, reduziert menschliche Fehler und beschleunigt die Prozesse.
Nutze Barcode- und RFID-Technologie für eine genaue Verfolgung und Überwachung des Bestands. Dies verbessert die Genauigkeit der Lagerbestände und verringert Verluste durch Fehlplatzierungen oder Diebstahl.
Integriere Warehouse Management Systeme (WMS), um verschiedene automatisierte Systeme zu integrieren und einen reibungslosen Arbeitsablauf und Datenzugriff in Echtzeit zu gewährleisten.
Best Practices zur Verfolgung und Reduzierung von Lagerkosten

Um Lagerkosten effektiv zu verfolgen und zu reduzieren, müssen mehrere Best Practices angewandt werden. Zunächst sind Bestandsverwaltungssysteme unerlässlich.
Diese Systeme helfen dabei:
- Verfolgung der Lagerbeständein Echtzeit
- Genaue Berichte erstellen
- Bedarfsprognose
Erwäge die Integration eines ERP-Systems für eine umfassende Kostenkontrolle.
Regelmäßige Audits sind entscheidend. Plane häufige Prüfungen ein, um zu prüfen, ob:
- Unstimmigkeiten
- Abgelaufene Aktien
- Ineffizienzen
Audits helfen dabei, Bereiche für Kostensenkungen zu identifizieren.
Optimiere dein Lagerlayout. Priorisiere Produkte mit hoher Umschlagshäufigkeit, damit sie leicht zugänglich sind. Das verkürzt die Bearbeitungszeit und verbessert die Effizienz.
Eine weitere wichtige Maßnahme ist das Aushandeln besserer Bedingungen mit den Lieferanten. Großeinkäufe und langfristige Verträge können zu Rabatten und niedrigeren Kosten führen.
Die Energiekosten können durch den Einsatz energieeffizienter Beleuchtung und Maschinen minimiert werden. Die Einführung nachhaltiger Praktiken kann deine Stromrechnungen senken.
Implementiere Just-in-Time (JIT) Inventurtechniken. JIT reduziert die Lagerzeit und senkt die Kapitalbindung im Lager. Diese Praxis hilft dabei, den Bestand schlank zu halten und auf Marktveränderungen zu reagieren.
Verwende außerdem Kennzahlen wie den Lagerkostensatz, um das Verhältnis von Lagerkosten und durchschnittlichem Bestandswert zu überwachen. Anhand dieses Prozentsatzes kannst du feststellen, ob deine Preisgestaltung mit deinen Kosten übereinstimmt.
Sorge dafür, dass du dein Personal kontinuierlich weiterbildest. Gut geschulte Mitarbeiter/innen gehen effizienter mit den Beständen um, wodurch Fehler reduziert und Kosten gesenkt werden.
Schließlich solltest du deine Strategien regelmäßig überprüfen und anpassen. Die Markttrends und Geschäftsbedürfnisse können sich ändern, und flexibel zu bleiben hilft dabei, optimale Lagerkosten aufrechtzuerhalten.
Softwarelösungen für Lagerkostenmanagement

Die Einführung von Softwarelösungen kann dein Lagerkostenmanagement erheblich optimieren. Moderne Software bietet umfassende Werkzeuge, um Abläufe zu rationalisieren, Kosten zu senken und die Effizienz zu steigern.
Einige ERP-Systeme verfügen über integrierte Kostenanalysefunktionen für eine genaue Nachverfolgung. Diese Systeme konsolidieren die Ausgaben für Lagerung, Kommissionierung, Bestandsverwaltung und die Anbindung an Lagerverwaltungssysteme.
Du kannst automatisierte Bestellsysteme nutzen, um einen optimalen Lagerbestand aufrechtzuerhalten und so die Lagerkosten zu senken. Automatisierte Systeme minimieren menschliche Fehler und sorgen für rechtzeitige Auffüllungen.
Analyse- und Berichtswerkzeuge sind entscheidend. Detaillierte Berichte bieten Einblicke in die Kostenstrukturen und helfen dabei, Bereiche mit Verbesserungspotenzial zu identifizieren. Regelmäßige Berichte sorgen dafür, dass du über alle Ausgaben auf dem Laufenden bleibst.
Hier sind einige wichtige Funktionen, auf die du bei einer Lagerverwaltungssoftware achten solltest:
- Inventarverfolgung: Echtzeit-Updates zu den Lagerbeständen.
- Kostenzuweisung: Detaillierte Aufschlüsselung der mit den einzelnen Produkten verbundenen Kosten.
- Raumoptimierung: Empfehlungen für die effiziente Nutzung von Lagerflächen.
- Integrationsfähigkeiten: Kompatibilität mit anderer Software, um nahtlose Abläufe zu gewährleisten.
Ein Beispiel für eine Software, die bei solchen Aufgaben hilft, ist weclapp. Tools wie Pickware bieten ebenfalls nützliche Funktionen, um die Lagerkosten effektiv zu berechnen und zu verwalten.
Energiemanagementmodule können dir auch dabei helfen, die Betriebskosten zu überwachen und zu senken. Die Implementierung dieser Lösungen sorgt dafür, dass deine Betriebskosten transparent und überschaubar sind.
Fallstudien: Lagerkosten-Optimierung

Fallstudie 1: Prozessverbesserung
Ein bemerkenswertes Beispiel ist ein mittelgroßer Einzelhändler, der seine Lagerprozesse optimiert hat. Durch die Einführung von Lean-Methoden wurden überflüssige Schritte reduziert und die Bestandsgenauigkeit verbessert.
Eine detaillierte Analyse ergab, dass diese Änderungen zu einer deutlichen Senkung der Bearbeitungskosten führten.
Verwendete Strategien:
- Workflow Mapping
- Mitarbeiterschulung
- Automatisierte Inventarsysteme
Fallstudie 2: Raumausnutzung
In einem anderen Fall ging es um eine bessere Raumnutzung im Lager. Durch die Einführung von vertikalen Lagerlösungen und die Umgestaltung der Regalanordnung konnte ein Unternehmen die Platzverschwendung reduzieren.
Sie berichteten von einer Senkung der Lagerkosten um 20 % durch die Optimierung der Lagerung der Waren.
Verwendete Strategien:
- Vertikales Stapeln
- Schmalgangregale
- Verbessertes Layout-Design
Fallstudie 3: Energieeffizienz
Ein kleines Logistikunternehmen nahm die Energiekosten in Angriff. Durch die Umstellung auf energieeffiziente LED-Beleuchtung und die Verbesserung der Isolierung konnten sie ihre Energiekosten um 30 % senken.
Dies hatte auch den zusätzlichen Vorteil, dass sie ihren CO2-Fußabdruck verringerten, was den doppelten Nutzen der Optimierung verdeutlicht.
Verwendete Strategien:
- LED-Beleuchtung
- Verbesserte Isolierung
- Energieüberwachungssysteme
Fallstudie 4: Digitale Transformation
In diesem Szenario integrierte ein großer Händler ein ERP-System, um alle Lageraktivitäten zu rationalisieren. Dieses ERP-System lieferte Echtzeitdaten, die zu fundierteren Entscheidungen führten und letztlich die Arbeitskosten insgesamt senkten.
Verwendete Strategien:
- ERP-Integration
- Datennutzung in Echtzeit
- Automatisierte Berichterstattung
Diese Studien unterstreichen, wie wichtig maßgeschneiderte Strategien sind, um erhebliche Einsparungen im Lagerbetrieb zu erzielen. Genaue Messungen und kontinuierliche Verbesserungen bleiben dabei die wichtigsten Pfeiler.