Wie viel bleibt dir nach Abzug der PayPal Gebühren wirklich? Und wie hoch muss dein Bruttobetrag sein, damit ein Wunschnettobetrag ankommt? Unser PayPal Gebührenrechner liefert beides auf einen Blick – ohne Formeln, ohne Rätselraten.
Jetzt PayPal-Gebühren berechnen!

PayPal Gebührenrechner: So berechnest du deine Kosten
Betrag eingeben: Gib den Zahlungsbetrag zwischen 0 und 1.000.000 € ein.
Transaktionsart wählen: Entscheide, ob es sich um eine PayPal-Checkout-Zahlung, „Geld für Waren und Dienstleistungen“, eine QR-Code-Transaktion oder eine internationale Zahlung handelt.
Ergebnis sofort sehen: Der Rechner zeigt dir auf einen Blick:
- Höhe der PayPal Gebühren
- tatsächlichen Auszahlungsbetrag
- Bruttobetrag, den du berechnen musst, um deinen Wunschbetrag zu erhalten
Beispielrechnung: Bei 100 € über PayPal Checkout (Inland) fallen 3,38 € Gebühren an – es bleiben dir 96,62 €.
Aus welchen Bestandteilen setzen sich die PayPal Gebühren zusammen?
PayPal erhebt grundsätzlich drei Arten von Gebühren:
1. Variable Gebühr (prozentualer Anteil)
- „Geld für Waren und Dienstleistungen“ innerhalb Deutschlands: 2,49 %
- PayPal Checkout und die meisten anderen geschäftlichen Transaktionen: 2,99 %
2. Feste Gebühr pro Transaktion
- „Geld für Waren und Dienstleistungen“: 0,35 €
- PayPal Checkout und sonstige geschäftliche Transaktionen: 0,39 €
3. Zuschläge bei internationalen Zahlungen und Währungsumrechnung
- EWR (Euro-Zahlungen): kein Aufschlag – wird wie eine Inlandstransaktion behandelt
- Großbritannien: +1,29 Prozentpunkte
- USA und Kanada: +1,99 Prozentpunkte
- Alle anderen Märkte: +2,99 Prozentpunkte
- Wechselkursaufschlag: bei nötiger Währungsumrechnung 3 % auf den Basiswechselkurs
Besondere Tarife:
- QR-Code-Zahlungen: 0,90 % des Betrags (ohne Festgebühr)
- Gemeinnützige Organisationen (nach Vorabgenehmigung): 1,5 % + 0,35 € statt des Standardsatzes
- Mikrozahlungsgebühren (auf Antrag): 4,99 % + 0,09 € – lohnt sich bei sehr kleinen Beträgen
Die vollständige und aktuelle Gebührenstruktur findest du auf der offiziellen PayPal-Gebührenseite.
Die sechs Gebührenarten von PayPal im Überblick
1. Standard-Transaktionsgebühr Fällt bei jeder Zahlung an – prozentualer Anteil plus Festgebühr. Der Satz hängt davon ab, ob die Zahlung als „Geld für Waren und Dienstleistungen“ oder als reguläre geschäftliche Transaktion (z. B. PayPal Checkout) eingeht.
2. Internationale Transaktionsgebühren Grenzüberschreitende Zahlungen erhalten einen Länderzuschlag – je nach Herkunftsland des Absenders.
3. Währungsumrechnungsgebühr Wird eine Zahlung in Fremdwährung empfangen und umgerechnet, fallen 3 % Wechselkursaufschlag an.
4. Gemeinnützigkeiten-Tarif Anerkannte Organisationen beantragen bei PayPal eine Vorabgenehmigung für 1,5 % + 0,35 € – deutlich günstiger als der gewerbliche Satz. Bei internationalen Spenden kommen 1,8 bis 3,3 Prozentpunkte Zuschlag hinzu.
5. Mikrozahlungs-Tarif Für Kleinstbeträge: 4,99 % plus nur 0,09 € Festgebühr. Muss aktiv beantragt und genehmigt werden – rechnet sich, wenn die niedrige Festgebühr wichtiger ist als der höhere Prozentsatz.
6. Kreditkartenzahlung Zahlungen mit Kredit- oder Debitkarte über die PayPal-Dienste für Online-Zahlungen: 2,99 % + 0,39 € im Inland. Zusätzlich können Interbankenentgelte von ca. 0,2 % bis 2 % anfallen.
PayPal Gebühren berechnen: Drei Beispiele Schritt für Schritt
Beispiel 1 – Inlandstransaktion (100 €, Waren und Dienstleistungen)
- Prozentuale Gebühr: 2,49 % von 100 € = 2,49 €
- Feste Gebühr: 0,35 €
- Gesamtgebühr: 2,84 €
- Nettoerlös: 97,16 €
Beispiel 2 – Internationale Zahlung aus den USA (100 €, bereits in Euro)
- Basisgebühr: 2,49 % = 2,49 €
- Länderaufschlag USA: +1,99 Prozentpunkte = 1,99 €
- Feste Gebühr: 0,35 €
- Gesamtgebühr: 4,83 €
- Nettoerlös: 95,17 €
Wird zusätzlich von US-Dollar in Euro umgerechnet, kommt der 3-%-Wechselkursaufschlag auf den umgerechneten Betrag hinzu.
Beispiel 3 – Rückwärtsrechnung: Wunschnettobetrag erreichen
Formel: Bruttobetrag = (Wunschnettobetrag + Festgebühr) ÷ (1 − Prozentsatz)
Du möchtest nach Gebührenabzug exakt 100 € erhalten (Standard-Inlandszahlung, 2,49 % + 0,35 €):
- Bruttobetrag = (100 € + 0,35 €) ÷ (1 − 0,0249) ≈ 102,91 €
Rechne deinem Kunden also 102,91 €, damit nach Abzug aller PayPal Gebühren genau 100 € bei dir ankommen.
Wovon hängen die PayPal Gebühren ab?
Vier Faktoren bestimmen die Höhe der Kosten:
1. Länder des Verkäufers und Käufers EWR-Euro-Zahlungen: kein Aufschlag. Großbritannien +1,29, USA/Kanada +1,99, alle anderen Länder +2,99 Prozentpunkte.
2. Art der Zahlung „Waren und Dienstleistungen“ (2,49 % + 0,35 €) oder geschäftliche Transaktionen wie PayPal Checkout (2,99 % + 0,39 €) – der Unterschied wirkt sich direkt auf beide Komponenten aus.
3. Währungsumrechnung Bei Fremdwährung fallen 3 % Wechselkursaufschlag an.
4. Verwendeter Zahlungsweg Bankkonto und PayPal-Guthaben sind günstiger als Kreditkartenzahlung. QR-Code-Transaktionen mit 0,90 % sind die günstigste Standardoption.
PayPal Gebühren senken: Sieben bewährte Strategien
1. „Freunde und Familie“ für private Zahlungen nutzen Geld an Freunde oder Familie in der EU ist bei Zahlung in Euro über Guthaben oder Bankkonto kostenlos. Achtung: Für Warenkäufe ist diese Option tabu – du verlierst jeden Käuferschutz.
2. Zahlungen bündeln Da die Festgebühr pro Transaktion anfällt, lohnt es sich, mehrere kleine Beträge zu einer größeren Zahlung zusammenzufassen.
3. Zahlungsweg bewusst wählen PayPal-Guthaben und verknüpftes Bankkonto sind meist günstiger als Kredit- oder Debitkarte.
4. Gebühren in die Preisstruktur einbauen Kalkuliere die Kosten in deine Produktpreise ein. Einen gesonderten PayPal-Aufschlag auszuweisen ist laut PayPal-Nutzungsbedingungen untersagt – die Rückwärtsrechnung des Rechners hilft dir bei der Preisgestaltung.
5. Gemeinnützigen Tarif beantragen Anerkannte Organisationen erhalten auf Antrag 1,5 % + 0,35 €.
6. Internationale Zahlungen optimieren Lass dich nach Möglichkeit direkt in der Währung des Käufers bezahlen – so vermeidest du den Wechselkursaufschlag.
7. QR-Code-Zahlungen einsetzen Mit 0,90 % eine der günstigsten PayPal-Zahlungsarten – ideal für stationäre Händler, Gastronomen und Dienstleister vor Ort.
PayPal Gebühren im Anbietervergleich
PayPal ist nicht die einzige Option – je nach Geschäftsmodell können Alternativen günstiger sein:
| Anbieter | Gebühr (Standard) | Festgebühr | Käuferschutz |
|---|
| PayPal | 2,49–2,99 % | 0,35–0,39 € | Ja |
| Stripe | ca. 1,5 % | ca. 0,25 € | Nein |
| Klarna | ca. 1,99–2,49 % | ca. 0,20–0,35 € | Ja (eingeschränkt) |
| SumUp | 0,99 % (Monatsmodell) bis 1,69 % (Pay-per-Use) | – | Nein |
| Sofortüberweisung | ca. 0,90 % | ca. 0,25 € | Nein |
Warum trotzdem PayPal? Die hohe Verbreitung in Deutschland, der integrierte Käuferschutz und die einfache Anbindung an Shopsysteme wirken sich positiv auf die Conversion aus – dieser Effekt gleicht die höheren Gebühren oft aus. Viele Händler fahren am besten mit einer Kombination aus PayPal und einem günstigeren Kartenzahler.
Hinweis: Konditionen ändern sich laufend – aktuelle Preise bei den Anbietern prüfen.
PayPal Gebühren bei Auszahlungen, Rückerstattungen und Konflikten
Auszahlungen vom PayPal-Konto:
- Auf ein lokales Bankkonto (Standard oder Sofort): kostenlos, sofern keine Währungsumrechnung nötig ist
- Auf eine Debit- oder Kreditkarte: 1,00 % des Betrags (für Euro: 0,25 € Mindest-, 10 € Höchstgebühr)
- Auf ein US-Bankkonto: 3,00 %
Rückerstattungen: Erstattest du vollständig, erhältst du den prozentualen Anteil der Gebühr zurück – die Festgebühr (0,35 € bzw. 0,39 €) behält PayPal. Bei Teilrückerstattungen erfolgt die Erstattung anteilig.
Konflikte und Rückbuchungen:
- Rückbuchungsgebühr (Chargeback): 16 € bei Kartenzahlungen, unabhängig vom Ausgang des Streitfalls
- Konfliktgebühr: 14 € bei über PayPal abgewickelten Käuferschutz-Anträgen (abhängig von Volumen und Kontoverlauf)
Für wen lohnt sich der PayPal Gebührenrechner?
- Online-Händler und Shopbetreiber: exakte Kalkulation der PayPal-Kosten pro Bestellung für die Preisgestaltung
- Kleinanzeigen-Verkäufer: vor dem Verkauf wissen, wie viel nach Gebührenabzug tatsächlich ankommt
- Selbstständige und Freelancer: präzise Rechnungen mit vorab einkalkulierten Gebühren
- Vereine und gemeinnützige Organisationen: Gebühren für Spenden über den PayPal-Spenden-Button ermitteln
- Internationale Händler: Gesamtkosten grenzüberschreitender Zahlungen inklusive Länderaufschlag und Wechselkursaufschlag berechnen
Käuferschutz oder „Freunde und Familie“: Der entscheidende Unterschied
| Merkmal | Waren & Dienstleistungen | Freunde & Familie |
|---|
| Käuferschutz | Ja | Nein |
| Gebühren für Empfänger | 2,49 % + 0,35 € | Kostenlos (EU, Zahlung in Euro) |
| Geld-zurück-Antrag möglich | Ja | Nein |
| Für Warenkäufe empfohlen | Ja | Nein |
Viele Verkäufer auf Kleinanzeigen-Plattformen bitten um „Freunde-und-Familie“-Zahlungen, um Gebühren zu sparen. Als Käufer solltest du das bei Warenkäufen vermeiden: Ohne Käuferschutz kannst du dein Geld bei Problemen nicht über PayPal zurückfordern.
PayPal Gebühren richtig in der Buchhaltung erfassen
Ein häufiger Fehler: Nur den Nettobetrag nach Gebührenabzug verbuchen – dabei geht die Gebühr als Ausgabe verloren. Richtig ist:
- Einnahme in voller Höhe (brutto) erfassen
- PayPal-Gebühr separat als Betriebsausgabe buchen – Kontovorschlag: „Nebenkosten des Geldverkehrs“ (SKR03: 4970, SKR04: 6855)
- Umsatzsteuer beachten: Der volle Betrag vor Gebührenabzug ist umsatzsteuerpflichtig; die Gebühr selbst ist eine umsatzsteuerfreie Finanzdienstleistung
PayPal stellt für jede Transaktion eine Aufstellung bereit, die als Buchungsbeleg dient. Kontenrahmen und regionale Besonderheiten können abweichen – im Zweifel Steuerberatung einholen.
Häufige Fragen zu PayPal Gebühren
Was kostet eine PayPal-Zahlung?
Das hängt von Transaktionsart, Ländern und Zahlungsweg ab. Standard: 2,49 % + 0,35 € (Waren/Dienstleistungen, Inland) beziehungsweise 2,99 % + 0,39 € (Checkout). Der Rechner oben ermittelt deinen exakten Fall.
Werden Gebühren bei Rückerstattungen erstattet?
Nur der prozentuale Anteil. Die Festgebühr behält PayPal ein.
Fallen Gebühren auch auf Versand und Steuern an?
Ja – die Gebühr berechnet sich auf den gesamten Transaktionsbetrag inklusive Versand, Steuern und Trinkgeldern.
Wer trägt die Kosten bei Auslandszahlungen und Währungsumrechnung?
Der Verkäufer; die Kosten werden vom Auszahlungsbetrag abgezogen. Du vermeidest den Wechselkursaufschlag, indem du dich in der Käuferwährung bezahlen lässt.
Wann lohnt sich der Mikrozahlungs-Tarif?
Bei sehr niedrigen Beträgen, wo 0,09 € Festgebühr statt 0,35 € stärker ins Gewicht fällt als 4,99 % statt 2,49 %. Beantragung und Genehmigung durch PayPal erforderlich.
Darf ich PayPal-Gebühren an Kunden weitergeben?
Nein – PayPal untersagt Gebühren-Aufschläge in den Nutzungsbedingungen ausdrücklich. Erlaubt ist das Einkalkulieren in die Produktpreise (nutze dafür die Rückwärtsrechnung im Rechner).
Wie werden Gebühren gerundet?
Kaufmännisch auf 2 Dezimalstellen. Tipp: erst summieren, dann berechnen, am Ende runden – das vermeidet Cent-Abweichungen.
Wann werden die Gebühren abgezogen?
Sofort beim Zahlungseingang. Nettoauszahlung und Gebühr siehst du direkt in der Transaktionsübersicht.
Ändern sich die Gebühren?
Ja, Konditionen sind länder- und methodenabhängig und können angepasst werden. Maßgeblich ist immer die offizielle PayPal-Gebührenseite.
Was kostet ein PayPal-Business-Konto?
Das Konto selbst ist kostenlos. Kosten entstehen erst bei eingehenden Zahlungen über die üblichen Transaktionsgebühren.
Wie berechne ich Netto- und Bruttobetrag?
- Netto = Brutto − (Brutto × Prozentsatz) − Festgebühr
- Brutto = (Netto + Festgebühr) ÷ (1 − Prozentsatz)
Beides erledigt der Rechner automatisch.
Was kostet die Auszahlung meines Guthabens?
Standardauszahlung auf ein lokales Bankkonto: kostenlos (ohne Währungsumrechnung). Auf Karte: 1,00 % mit Mindest-/Höchstgebühr. Auf US-Bankkonto: 3,00 %.
Gibt es Zusatzkosten bei Konflikten?
Ja: 16 € Rückbuchungsgebühr bei Karten-Chargebacks und 14 € Konfliktgebühr bei PayPal-Streitfällen (abhängig von Volumen und Kontoverlauf).






